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USAMassive Kritik am Iran

US-Präsident Donald Trump vor seiner Rede über das Atomabkommen mit dem Iran. (dpa-Bildfunk / AP / Susan Walsh)
US-Präsident Donald Trump vor seiner Rede über das Atomabkommen mit dem Iran. (dpa-Bildfunk / AP / Susan Walsh)

Trotz massiver Kritik hält US-Präsident Trump vorerst am Atomabkommen mit dem Iran fest. Er drohte aber in einer Rede im Weißen Haus in Washington damit, jederzeit aus der Vereinbarung auszusteigen.

Auch verweigerte er dem Abkommen die anstehende Bestätigung und will vielmehr gemeinsam mit dem US-Kongress daran arbeiten, die - wie er es beurteilt - Mängel der Vereinbarung zu beheben. Gleichzeitig kritisierte Trump die Führung des Iran massiv und kündigte neue Sanktionen an, insbesondere gegen die Revolutionsgarden.

Der iranische Präsident Rohani erklärte, Trumps Rede sei geprägt von vielen haltlosen Anschuldigungen gegen die Islamische Republik. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini stellte klar, dass ein einzelnes Land das Abkommen mit dem Iran nicht einfach aufkündigen könne. Deutschland, Frankreich und Großbritannien veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie die USA davor warnen, der Vereinbarung zu schaden. Zugleich betonen die drei Länder aber, dass sie das iranische Raketenprogramm mit der gleichen Sorge sehen wie die Vereinigten Staaten. Israel und Saudi-Arabien begrüßten die Rede Trumps.