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StartseiteAus Kultur- und SozialwissenschaftenVandalismus, aber mit Stil22.10.2009

Vandalismus, aber mit Stil

Wie die Vandalen wirklich lebten

Sie haben heute nicht den besten Ruf, dabei pflegten die Vandalen eine kultivierte Lebensart, vergnügten sich in Termalbädern und bei der Jagd. Über 100 Jahre lebten sie in Nordafrika. Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe zeigt "Das Königreich der Vandalen".

Von Barbara Weber

"Im Bereich Wirkungsgeschichte, Rezeptionsgeschichte, haben wir hier Turnschuhe einer bekannten amerikanischen Sportfirma, die 'Vandal' heißen. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen, um zu zeigen, für welche Dinge heute der Name der Vandalen noch herhalten muss."

"Sie waren keine Musterknaben. Aber den Ruf haben sie sicherlich zu unrecht."

"Das beste Exponat, was wir dann dazu haben, ist das 'Vandal Ex'. Das ist, um Graffiti zu entfernen."

"Kürzlich las ich im Darmstädter Echo: Vandalismus auf der Schultoilette."

"Und in Österreich gibt es auch noch eine Firma, die heißt 'Vandal Ex', und die stellt Insektenvernichtungsmittel her."

"Wie kommen die Vandalen zu diesem bösen Ruf, zu diesem schlimmen Ruf? Also wir sind der Meinung, dieses Verdikt, dass die Geschichte über die Vandalen gefällt hat, ist eigentlich nichts anderes, als ein kollektiver Rufmord."

"Um das gleich zu sagen: Es ist eigentlich nicht gerechtfertigt. Das ist erst am Ende des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Bilderstürmerei der Französischen Revolution geschehen, durch den Bischof Henri Grégoire, der den Begriff in einer großen Rede vor dem Konvent formuliert hat."

"Es war ein Begriff, um diese wüsten Zeiten näher zu definieren und auch anzuprangern."

"Diesen Begriff gibt es in allen europäischen Sprachen, wie die Kuriere hier erzählen, die aus Italien kommen oder aus Spanien."

"Dieser Begriff hat eine Erfolgsgeschichte hinter sich. Und man wird ihn auch nicht mehr ausrotten."

Ihr Ruf war nicht der Beste. Das war nicht ganz unbegründet. Doch grausamer als die anderen Völker ihrer Zeit zwischen dem 3. vor bis 6. Jahrhundert nach Christus, waren die Vandalen auch nicht. Das Badische Landesmuseum Karlsruhe widmet ihnen erstmalig auf deutschem Boden eine umfangreiche Ausstellung.

"Wir fangen hier auf der rechten Seite mit der sogenannten Przeworsk-Kultur an, ..."

Doktor Astrid Wenzel, Archäologin, Badisches Landesmuseum Karlsruhe.

"... eine Kultur, die sich im ausgehenden 3. Jahrhundert vor Christus schon gebildet hat und sich immer weiterentwickelt hat. Im 1. Jahrhundert nach Christus werden die Vandili zum ersten Mal genannt, bei Plinius dem Älteren, im 2. Jahrhundert wohl, nach Christus, kann man davon ausgehen, dass sich ein Teil der Vandalen an die obere Theiss verlagert haben, südlich der Karpaten Siedlungsraum genutzt haben, und aus diesen polnischen und oberen Theiss-Gebieten sind sie dann aufgebrochen, um 406 dann über den Rhein zu gehen."

405 oder 406 oder 407 - darüber streitet sich noch die Wissenschaft, meint der Althistoriker Professor Helmut Castritius, die Vandalen seien ...

Ohrringe [Nur in Zusammenhang mit Ausstellung "Das Königreich der Vandalen" verwenden]"… angeblich in der Neujahrsnacht, direkt in das römische Rheingebiet, in das damalige Gallien, eingefallen. Dann sind die Vandalen durch Gallien gezogen. Es gibt ein schönes Zitat: 'Ganz Gallien rauchte wie ein Scheiterhaufen.' Man hat Quellen gefunden, dass sie Straßburg vernichtet haben und in Speyer gewesen sind, eben diese ganze Rheinschiene verwüstet haben. Sie halten sich aber nicht lange in Gallien, sondern sind relativ schnell auf die Iberische Halbinsel übergesiedelt, haben dort aber auch nicht richtig Fuß fassen können, weil es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Westgoten gekommen ist, die eben auch von Norden nach Süden drängten und gerne in Hispanien leben wollten, bis sie sich dann 429 entschlossen haben, an der Straße von Gibraltar, ihre Krieger und mit Familien und so weiter, mit Pferden vor allem, nach Afrika hinüberzuschiffen. Es waren ungefähr 80.000 Leute."

Im Prinzip war es eine glänzende Idee von König Geiserich. Die afrikanischen Provinzen waren bekannt für ihren Wohlstand. Gelang es, sich dort niederzulassen, winkte ein angenehmes Leben. Der König koordinierte diese logistische Glanzleistung. 80.000 Menschen überzusetzen, erforderte ein Höchstmaß an Disziplin und Organisationstalent. Was sie dort erwartete?

"Hier hat man durch einen römischen Triumphbogen einen Blick auf die Landschaftsaufnahme des römischen Nordafrika. Das ist eine Landschaft bei der römischen Stadt Duga, die eben verdeutlicht, welches Renommee, welchen Reichtum die Provinz Africa pro Consularis besaß."

Susanne Erbelding, Archäologin, Badisches Landesmuseum Karlsruhe.

"Sie war die Kornkammer des Reiches, es war ein wohlhabendes Land mit einer blühenden Wirtschaft: Oliven, Getreide, Wein, Früchte aller Art wuchsen dort. Und es war wirklich das Land, wo Milch und Honig wuchs. Exportschlager, sozusagen. Dann kommen sie eben an."

"Und dann würde ich sagen, gehen wir jetzt zum Königreich der Vandalen, dass sie dann begründeten. Oder wolltest Du noch was sagen?"

Sigillata-Schale [Nur in Zusammenhang mit Ausstellung "Das Königreich der Vandalen" verwenden]"Ja, ich wollte noch mal ein anderes Mosaik anschauen aus dem römischen Bereich. Dieses Mosaik mit der Personifikation des Sommers: Getreide, Füllhorn in der Hand sind Symbole des Reichtums, versinnbildlicht eben den Wohlstand des römischen Nordafrika, ein weiteres Element der Wirtschaft, des Fernhandels von Nordafrika, waren die Tiere, die in die Amphitheater der römischen Welt geschickt, verkauft wurden, exportiert wurden. Wir haben hier ein Mosaik mit einem Elefanten und anderen wilden Tieren, sozusagen, Futter für die Arenen Roms."

Nordafrika versorgte Rom: Etwa 75 bis 90 Prozent des Getreides, das die Römer vertilgt haben, stammte aus der afrikanischen und ägyptischen Provinz.

"Wir müssen uns vorstellen: Wir haben da eine multiethnische Bevölkerung. Der Kern der Einwanderer war mit etwa 80.000 Menschen relativ klein. Die Bevölkerungsmehrheit des römischen Nordafrika bestand aus Römern oder Provinzialrömern von etwa zwei bis drei Millionen. Die lebten zusammen mit den Vandalen, die natürlich die Oberschicht des Reiches bildeten. Die Oberschicht wurde sozusagen ausgetauscht, die ehemals führenden Römer sind emigriert, von den Vandalen enteignet worden, und die Vandalen traten an diese Stelle. Aber für die Mehrzahl der römischen Bevölkerung, für die Menschen, die in diesen Städten, dieser stark urbanisierten Kultur lebten, da hat sich eigentlich wenig geändert."

Die Vandalen passten sich schnell an die örtlichen Gepflogenheiten an. Wohl kaum einer aus der Führungsschicht kam auf die Idee, sich eine in Mitteleuropa traditionell eher verbreitete Holzhütte zu bauen. Wer konnte, nutzte den römischen Komfort.

"Wir gehen jetzt weiter und schauen uns die Villa an. Also man muss sich vorstellen, die Vandalen sind in das Land gekommen, haben dann die Villen sich angeeignet und haben sich dann reingesetzt in diese Villen und haben das genossen, wie prachtvoll die Villen gewesen sind."

Die hatten einiges zu bieten, meint Doktor Astrid Wenzel:

"Mosaikfußböden und Säulen, Gärten haben diese Häuser gehabt. Die Vandalen frönten auch gerne dem Freizeitvergnügen, gingen auf die Jagd zum Beispiel oder waren im Zirkus. Oder es gab auch Trinkgelage gelegentlich - oder immer häufiger. Das wollen wir an dieser Stelle einmal visualisieren durch den Nachbau einer Villa."

Offiziell ging es darum, die katholische Provinz vom rechten Glauben zu überzeugen. Die Vandalen waren Arianer. Anders als die Katholiken hielten sie Christus nur für einen Halbgott. Doch so groß waren die Unterschiede auch wieder nicht, um ein solch massives Vorgehen zu rechtfertigen.

"Das ist genau der heikle Punkt, den man diskutieren muss","

... zweifelt Rainer Warland, Professor für christliche Archäologie und byzantinische Kunstgeschichte an der Universität Freiburg.

""Meines Erachtens muss bei diesem Konflikt in Nordafrika noch anderes eine Rolle spielen, als nur die Religion. Meines Erachtens sind Konflikte gerade der Religion in der Spätantike immer unterfüttert mit ökonomischen, wirtschaftlichen, sozialen Gründen. Es spielt mehr eine Rolle. Und ich glaube, dass es dieser Konflikt bei den Vandalen eben war, dass sich hier die neue Oberschicht durchsetzen wollte gegen die eingesessene Bevölkerung, die herkömmlichen Eliten, dass dieser Konflikt auf dem Boden der Religion ausgetragen wird, aber er nicht wirklich ein Konflikt nur innerhalb des Christentums ist, der zu solchen Folgen führen muss."

Die Vandalen zogen weiter von Gibraltar an der nordafrikanischen Küste entlang. Im Herbst 431 fiel die Küstenstadt Hippo Regius. Hippo Regius war der Sitz eines bedeutenden Bischofs.

Taufbecken [Nur in Zusammenhang mit Ausstellung "Das Königreich der Vandalen" verwenden]"Augustinus von Hippo ist wirklich eine herausragende Gestalt dieses Nordafrikas, ein Universaltheologe, der die zentralen Fragen angeht. Und das ist übrigens etwas, was das Christentum als eine der vielen antiken Religionen unterscheidet, dass es nämlich eine eigene Theologie entwickelt. Die anderen Kulte haben nicht vergleichbar diesen Ansatz, sich in der Philosophie, der Sprache der Zeit verständlich zu machen und zu argumentieren. Er hat für seinen eigenen Nachruhm gesorgt. Er hat seine Schriften schon verzeichnen lassen, eine Biografie schon lanciert. Also wir haben da eine Figur, die wir auch tatsächlich in vielen Facetten kennen und nicht zuletzt durch seine eigenen Confessiones, seine biografischen Reflexionen."

Bis heute gilt Augustinus als einer der großen christlichen Philosophen. Dass auch ein solcher Mensch ähnliche Sorgen und Nöte wie vielleicht Museumsbesucher haben kann, zeigt ein Blick in seine Autobiografie. Ein Objekt in der Ausstellung führt in die Kindheit des späteren Bischofs:

"Wir haben hier eine Knabenfigur auch aus Algerien. Sie stammt aus dem Fund aus dem Ort, an dem Augustinus zur Schule gegangen ist. Sie stammt aus jener Zeit. Natürlich wissen wir nicht, wie Augustinus als Kind aussah, aber sie wird interpretiert als der Knabe Augustinus. Wir konnten es uns nicht verkneifen, sie auszuleihen. Denn sonst müssen wir natürlich auf viel spätere Bildnisse des Augustinus verweisen. Und passend zu dieser Figur gibt es eben ein Zitat aus den Bekenntnissen, aus jener Biografie, Autobiografie des Augustinus, wo er schreibt: 'Schon als Knabe also fing ich an, zu Dir, Herr, zu beten, ich, der Kleine, möchte in der Schule doch nicht geschlagen werden.' Wir dachten, viele Schüler können sich damit identifizieren. Wir konnten es uns nicht verkneifen."

Augustinus erlebte die Eroberung seiner Heimatstadt durch die Vandalen nicht mehr.
Doch für die neuen Herrscher war Hippo nur eine Episode. König Geiserich zog weiter. Im Oktober 439 eroberte er Karthago. Jetzt hatte er einen der größten Häfen im Mittelmeerraum in Besitz genommen. Karthago galt als Herzstück der ganzen Region. Für das römische Imperium bedeutete das die Katastrophe. Mit Karthago verlor Rom eine seiner abgabenstärksten Regionen.

Systematisch wurde die herrschende römische Klasse vertrieben. Geiserich fühlte sich stark - auf Augenhöhe mit Rom. Er verlobte seinen Sohn Hunerich mit der damals sieben Jahre alten Tochter des Kaisers Valentinian III.; als der Kaiser ermordet wird, ziehen vandalische Angreifer am 2. Juni 455 nach Rom.

"Sie haben sich als die legitimen Erben dieses römischen Kaisers Valentinian III. wohl dargestellt und hatten andererseits natürlich auch die Gewinnabsicht von Anfang an da einkalkuliert", …"

... vermutet Helmut Castritius, …

""… dass sie so gründlich geplündert haben. Aber sie haben ja nicht die Stadt in Brand gesteckt. Sie haben ja nur gründlich aufgeräumt. Und das Interessante ist, dass sie wahrscheinlich auch eine fantastische Skulptur, eine Bronzestatur des sogenannten Tanzenden Satyr, damals aus Rom mitgenommen haben. Das Schiff, das diese Statuen transportierte, ist damals nachweislich untergegangen, und jetzt hat man eine Spur gefunden, indem man diesen tanzenden Satyr aus dem Canale di Sicilia hervorgeholt hat."

Die Herrschaft Geiserichs war auf dem Höhepunkt. Als er fast 90-Jährig starb, hinterließ er ein Reich, das außer dem ehemals römischen Nordafrika noch Tripolis sowie Teile von Sardinien, Korsika, der Balearen und den westlichen Teil Siziliens umfasste.

Den Reichtum spiegeln auch die hinterlassenen Gräber wieder, betont die Kuratorin Astrid Wenzel. Sie geben außerdem Einblick in die Gefühlswelt der Menschen:

"Hier an der Wand sehen wir jetzt Grabmosaike, vor allem ganz typische auch dabei, das heißt, es wird ein Mensch, ein Mann in einem langen Gewand dargestellt. Die Hände hat er erhoben zum Gebet, und auf einer Schulter sitzen zwei Vögel. Er wird flankiert noch von anderen Motiven, florale Motive oder geometrische Motive, und dann gibt es meist im oberen Bereich des Mosaiks eine Inschrift. Im rechten Beispiel haben wir: 'Die allersüßeste Tochter Anavalika, die mit acht Jahren verstarb.'"

Die Kuratorin Susanne Erbelding zeigt auf ein weiteres Mosaik:

Grabmosaik Crescentia [Nur in Zusammenhang mit Ausstellung "Das Königreich der Vandalen" verwenden]"Ich finde es auch immer so rührend. Viele Grabinschriften, die nennen den Namen des Toten und nennen das Sterbealter und geben auch eindrücklich Hinweise auf die Trauer und Hilflosigkeit der Hinterbliebenen. Und wir haben auch ein Gedicht, ein Zitat aus eben jener Gedichtesammlung, die im Vandalenreich aufgezeichnet worden ist, der sogenannten Anthologia Latina an der Wand, die das beschreibt, was man auf dem Grabmosaik auch sieht. Sie bezieht sich wahrscheinlich auf den Tod einer kleinen, vierjährigen Prinzessin. Ihr Vater ist Oageist, ein königlicher Prinz, der auf den Schlachtfeldern des untergehenden Vandalenreiches gegen die einfallenden Byzantiner kämpft. Und in der letzten Zeile liest man, dass er im Laufe dieser Kämpfe die Nachricht vom Tod seines kleinen Mädchens erfahren hat, und das setzt ihm mehr zu, diese Botschaft ist für ihn schrecklicher als alle Feinde. Und das zeigen uns diese Grabmosaiken sehr eindrücklich: die Begegnung der antiken Menschen mit dem Tod."

Der Untergang des Vandalenreiches setzte nicht direkt nach dem Tod des Herrschers Geiserich ein. Erst Jahrzehnte später sollte es zum Zusammenbruch kommen. Für den Historiker Helmut Castritius ist das Ende der Vandalenherrschaft nicht leicht nachvollziehbar.

"Einmal sukzessive seit Ende des 5. Jahrhunderts immer wieder Einfälle marodierender Maurengruppen bis hin zu regelrechten militärischen Niederlagen. Und dann kommt, 533, eine Expedition aus Ostrom, aus Konstantinopel, unter einem genialen Feldherren, unter Belisar, und die Vandalen haben merkwürdigerweise, das ist für mich unerklärlich, diese Gefahr nicht erkannt. Sie haben anscheinend noch nicht einmal davon kenntnisgenommen, dass diese Expedition unterwegs war. Belisar hatte ja nur 5000 Mann Elitetruppen, von daher wären die Vandalen dem gewachsen gewesen. Der letzte König Gelimer hat natürlich enorme taktische und strategische Fehler gemacht. Er hat zur gleichen Zeit, als dann bekannt wurde, dass die Oströmer anrückten, hat er eine Expedition nach Sardinien geschickt, weil dort ein vandalischer Befehlshaber abgefallen war, die er allerdings schnell dann wieder zurückbeordert hat, aber wohl zu spät. Und er hat auch bei den beiden entscheidenden Schlachten möglicherweise auch zu früh aufgegeben. Also es ist keine Logik, dass die Vandalen zu diesem Zeitpunkt diesem Expeditionskorps unter Belisar unterlegen waren."

Das Königreich der Vandalen bestand über 100 Jahre in Nordafrika. Es war mächtig in seiner Blütezeit und ein Stachel im Fleisch der Großmächte jener Zeit. Die Vandalen waren nicht grausamer als andere Völker, aber kultiviert genug, die Kultur, die sie vorfanden, weiterzuentwickeln. Rainer Warland:

"Mit Vandalen sich zu beschäftigen heißt, Spurensuche zu betreiben, die nicht ganz einfach ist. Es ist vielleicht das Perspektivische der Ausstellung, zu zeigen, dass sich da in Nordafrika und Tunesien eine ganz große Kultur im 5. bis 6. Jahrhundert entwickelt hat mit wichtigen Zeugnissen der Kunst, die kreativ war, und das 'Vandalische' habe ich dann schnell vergessen."

Die Ausstellung ist von Samstag, 24. Oktober 2009 bis zum 21. Februar 2010 im Schloss Karlsruhe zu sehen.

Buchtipps:

Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): Erben des Imperiums in Nordafrika, Das Königreich der Vandalen
Verlag Philipp von Zabern, Mainz, 2009

Katja Kohlhammer (Hrsg.): Die Vandalen, Von Europa nach Nordafrika,
aus: DAMALS - Das Magazin für Geschichte und Kultur

Konradin Medien GmbH, September 2009

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