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StartseiteMarktplatzVererben, vermachen, verschenken11.03.2010

Vererben, vermachen, verschenken

Die neue Erbrechtsreform

Zu Jahresbeginn ist die Erbrechtsreform in Kraft getreten. Sie gilt für alle Erbfälle ab dem 1. Januar 2010. Seitdem werden zum Beispiel Schenkungen nicht mehr voll in die Berechnung des Pflichtteils einbezogen.

Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann

Wer die Eltern gepflegt hat, kann künftig einen größeren Pflichtteil beanspruchen. (Stock.XCHNG / Dawn Allynn)
Wer die Eltern gepflegt hat, kann künftig einen größeren Pflichtteil beanspruchen. (Stock.XCHNG / Dawn Allynn)
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Mit Hilfe des Mediators

Wer Eltern oder Großeltern gepflegt hat, kann künftig einen größeren Pflichtteil beanspruchen als Geschwister, die sich nicht an der Pflege beteiligt haben.

Und Erben von Immobilien oder Unternehmen müssen Miterben nicht sofort auszahlen, sondern können eine moderatere Stundungsregelung als früher verlangen.

Welche Steuersätze fallen nach dem reformierten Gesetz an? Wie verfasst man ein rechtsgültiges Testament? Unter welchen Umständen kann man einen Angehörigen enterben? Letzter Wille neu geregelt – über die Auswirkungen der Erbrechtsreform diskutiert Susanne Kuhlmann mit Studiogästen im heutigen Marktplatz.

Hörerfragen sind wie immer willkommen.

Die E-Mail-Adresse lautet: marktplatz@dradio.de


Gesprächsteilnehmer unserer Sendung waren:

Dr. Dirk Solveen
Sprecher der Rheinischen Notarkammer

Dr. Claus-Henrik Horn
Deutsche Schiedsgerichtsbarkeit für Erbstreitigkeiten

Thomas Gebhardt
Steuerberaterkammer Köln

Beitrag: Mit Hilfe des Mediators <br> Wie Erbstreitigkeiten beigelegt werden können (DLF)
Autorin: Susanne Schrammar

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