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StartseiteHintergrundVergiftete Verhältnisse in Serbien11.03.2013

Vergiftete Verhältnisse in Serbien

Zehn Jahre nach dem Mord an Zoran Djindjic

Er war Philosoph, Staatschef und pro-westlich – Serbiens erster demokratischer Premierminister Zoran Djindjic. Vor zehn Jahren wurde er in Belgrad erschossen. Ein politischer Mord, der die alten, nationalistischen Kader aus Milosevic-Zeiten in Serbien wieder an die Macht brachte.

Von Karla Engelhard

Zoran Djindjic im März 2002 auf einer Pressekonferenz in Belgrad (picture alliance / dpa /Sasa Stankovic)
Zoran Djindjic im März 2002 auf einer Pressekonferenz in Belgrad (picture alliance / dpa /Sasa Stankovic)

"Schauen Sie in die Zukunft, Sie und ich werden uns dort treffen. Weil ich die Absicht habe, noch in der Zukunft zu leben."

12. März 2003, um 12.25 Uhr tötet ein präziser Schuss eines Scharfschützen Zoran Djindjic – Serbiens ersten demokratischen Premier. Der 50-Jährige wollte gerade aus seiner Dienstlimousine steigen, auf dem ungeschützten Hof des Regierungsgebäudes in Belgrad – an Krücken humpelnd. Bei einem Fußballspiel hatte er sich Tage zuvor den Fuß verletzt. Der Schuss traf ihn in die Brust und zerriss die rechte Herzkammer. Jede Hilfe kam zu spät.

"Guten Abend! Heute zeigen wir Ihnen eine Spezialität aus der serbischen politischen Küche: die Ermordung des Premiers, auf brutale Weise!"

Die Chronik eines angekündigten Todes oder wie der Autor Zlatko Pakovic auf einer Autofahrt zur Aufführung erklärt:

"Es sind Fragmente eines ernsthaften Diskurses, der zum Mord geführt und auf gewisse Weise den Scharfschützen gelenkt hat. In der Politik wurde eine Atmosphäre geschaffen, in der der Mord als ein völlig logischer Akt erscheint."

Es war ein politischer Mord, der juristisch gesühnt wurde: Nach einem Prozessmarathon von dreieinhalb Jahren verurteilte ein Belgrader Sondergericht am 23. Mai 2007 den Hauptangeklagten Milorand Ulemek und den Todesschützen Zvezdan Jovanovic zu einer Höchststrafe von 40 Jahren Gefängnis. Gegen die übrigen zehn Angeklagten verhängte das Gericht Haftstrafen zwischen acht und 35 Jahren. Milorand Ulemek, der nach seiner Zeit als Söldner in der französischen Fremdenlegion "Legija" genannt wird, ist Anhänger des gestürzten Diktators Slobodan Milosevic und ehemaliger Kommandant einer Spezialeinheit des Geheimdienstes - der "Roten Barrette". Außerdem ist "Legija" ein glühender Nationalist und nebenberuflicher Drogenhändler. Ihm wurde vor Gericht nachgewiesen, den Mord an dem pro-westlichen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic organisiert zu haben. Doch für wen? Rajko Danilovic ist der Anwalt der Witwe von Djindjic - Ruzica Djindjic. Rückblickend meint er:

"Die Vollstrecker wurden verurteilt. Diese Arbeit wurde perfekt erledigt – seitens der Polizei, der Staatsanwaltschaft und des Gerichtes – so dass ein Punkt gesetzt werden konnte. Die Frage bleibt, wer hinter dem Mord steht, wer sind die politischen Hintermänner. Da hat sich nicht viel getan."

Schon im Verlauf des Prozesses wurden zwei Hauptbelastungszeugen ermordet und ein Richter legte nach Morddrohungen sein Amt nieder. Für den Staranwalt Srdja Popovic, der im Prozess die Mutter und die Schwester Djindjics vertrat, steckt der damalige Präsident Vojislav Kostunica hinter dem Mord. Ein Komplott aus Mafia - Politik und Geheimdiensten. Kostunica wurde nie dazu verhört.

"Er wäre wahrscheinlich verhört worden, wenn die Botschafter der internationalen Gemeinschaft – alle – vor allem aber die Amerikaner und die Briten, von der damaligen Regierung nicht gefordert hätten, dass zu unterlassen. Meiner Meinung nach waren auch die Deutschen dabei. Die Logik verstehe ich sogar, Präsident Kostunica vorzuladen, hätte für das Land gefährlich und destabilisierend wirken können, gefährlich besonders, weil Kostunica als Staatspräsident Oberbefehlshaber der Armee war, die ihn hätte verteidigen können – mit unabsehbaren Konsequenzen."

Der Jurist Popovic ist überzeugt, dass alle im Prozess vorhandenen Indizien, die auf eine politische Verschwörung hingewiesen haben, nicht weiter verfolgt wurden. Popovic wollte vor vier Jahren den Prozess neu aufrollen:

"Die Beerdigung selbst war ein Referendum über Djindjic und über Kostunica. Diese ungelöste Frage nach dem politischen Hintergrund hat meiner Ansicht nach, eine giftige Spur in der Gesellschaft hinterlassen."

Die giftige Spur gibt es immer noch. Das Attentat sei nur der Höhepunkt einer Politik-Intrige, meint Popovic. Sein Anhaltspunkt: Die Aussage von Milorand Ulemek – genannt "Legija" vor Gericht. Sie lege nahe, dass der serbische Geheimdienst, der noch immer aus alten Milosevic-Kadern besteht, "Legija" schon kurz nach dem Sturz des Diktators überzeugt hatte, dass der neue Regierungschef Djindjic seine Loyalität nicht verdiene. Denn Djindjic würde ihn weder bei seinen kriminellen Geschäften schützen, noch vor dem Haager Kriegstribunal bewahren. Spätestens da habe er beschlossen alles zu tun, um seine Verhaftung zu verhindern – gestand "Legija" vor Gericht. Eine Verhaftungswelle stand wirklich kurz bevor. Den Mordauftrag bekam "Legija" wohl von alten Geheimdienstlern und Nationalisten, die ihre Interessenvertreter in die alten Machtpositionen zurückbringen wollten. Präsident Kostunica galt als Favorit, weil anzunehmen war, dass der die nationale Politik von Milosevic fortführen würde. Schließlich soll er sich insgesamt 26 Mal mit seinem gestürzten Vorgänger getroffen haben. Kostunica wies jede Schuld von sich. Der pro-westliche Premier Djindjic war im Weg, auch bei den Serben genoss er nur noch wenig Sympathie. Das wusste Djindjic selbst, in einem Interview erklärte er:

"Es ist einfach so, dass eine energische pro-europäische Politik in dieser Gegend, nicht nur in Serbien, im ganzen Balkan sehr starke Widerstände hervorruft. Sie sind zunächst mal ein Verräter, ein Spion, und wenn das nicht klappt, wenn sie das überlebt haben, dann sind sie ein korrupter Politiker, ein Krimineller oder dann ein Diktator. Aber mich irritiert das nicht. Das zeigt, dass sehr viele irritiert sind."

Er irritierte. Der gutaussehende, energiegeladenen Djindjic mit dem gewinnenden Lächeln war eine Ausnahmeerscheinung. Der Sohn eines Offiziers, geboren in Nordbosnien, verweigerte sich jeglicher Ideologie. Er studierte Philosophie in Belgrad und gründete die erste nicht kommunistische Studentengruppe. Dafür landete er als Dissident im Gefängnis. Mit Schriften von Kant und Hegel brachte er sich selbst Deutsch bei, ging nach seiner Haft nach Deutschland und studierte weiter Philosophie, vor allem die der Frankfurter Schule, direkt bei Jürgen Habermas. Djindjic promovierte anschließend an der Universität Konstanz. Sein Thema: Marx’ kritische Gesellschaftstheorie und Begründungsproblematik. Seine schonungslose Marxismuskritik fand auch in Serbien Beachtung. Vor allem kam er als glühender Europäer aus Deutschland nach Belgrad zurück, mit klarem Ziel, das er später als Premier auch so klar aussprach:

"Ich will Serbien nach Europa bringen, um jeden Preis. Zu einem Klub zu gehören und den Eintrittspreis zu bezahlen, und den Menschen in Serbien zu erklären, dass dieser Eintrittspreis hoch erscheint, aber dass dieser Preis nicht zu hoch ist: Die Zusammenarbeit mit dem Haager Tribunal, Finanzdisziplin, Marktwirtschaft, Arbeitsdisziplin, das ist alles ein geringer Preis, dafür, was man am Ende bekommt: ein Mitglied einer demokratischen Familie zu sein."

Zoran Djindjic tat alles dafür, die alten, verkrusteten Strukturen in Serbien aufzubrechen: als Mitorganisator von Dauerdemonstrationen gegen Diktator Milosevic, als Mitbegründer eines 18-Parteien-Bündnisses der Opposition, dass Milosevic friedlich aus dem Amt fegte und schließlich als Premier, der Slobodan Milosevic 2001 an das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag auslieferte. Gegen den Widerstand des damaligen Präsidenten Vojislav Kostunica ließ Djindjic Diktator Milosevic in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Den Haag ausfliegen. In Serbien machte er sich damit viele Feinde. Die internationale Geberkonferenz versprach für die Auslieferung des Kriegstreibers Milosevic eine Wiederaufbauhilfe in Milliardenhöhe. Doch es blieb lange nur bei einem Versprechen, zu lange, meint Renate Flottau, die in dieser Zeit für das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in Belgrad arbeitete:

"Aus meiner Sicht hat man ihn klar geopfert. Seit seiner Machtübernahme, seit dem Sturz von Milosevic - man hatte sehr viele Gelder versprochen - dass hat Djindjic mir persönlich gesagt. Und man hat ihm gerade so viel gegeben, dass er überleben konnte. Was für ihn dann natürlich sehr schwierig war, der Bevölkerung klar zu machen, dass es mit seinem pro-westlichen Kurs aufwärtsgeht. Und ich glaube, man hat ihn überfordert, mit allem, was man von ihm verlangte. Dass man eben nicht darauf hörte, wenn er sagte, das ist gefährlich für mich, was ihr von mir verlangt und man hat immer mehr verlangt von ihm und ich glaube, das hat letztlich dazu geführt, dass er in der Bevölkerung nicht mehr sehr beliebt war, auch die nächsten Wahlen nicht gewonnen hätte."

Im Büro von Zoran Zivkovic hängt eine serbische Fahne – zusammengeknautscht hinter Glas. Diese Fahne wehte über dem Regierungsgebäude, als Djindjic auf dem Hof erschossen wurde, erzählt Zivkovic. Der Mitstreiter von Djindjic wurde dessen Nachfolger – ein Ministerpräsident des Übergangs und der Aufklärung des Mordes. Dass die Attentäter so schnell gefasst wurden, ist auch sein Verdienst, wer die politischen Hintermänner sind, ist für ihn eindeutig:

"Meiner Meinung nach ist Kostunica unfähig, seine eigene Geburtstagsfeier zu organisieren, einen Mord schon gar nicht. Er hat nicht die Mittel und die Kontakte dafür. Außerdem fehlt ihm das Motiv. Milosevic dagegen wusste, dass er nicht mehr aus dem Gefängnis kommt. Sein Motiv ist klar: Rache. Kostunica konnte darauf warten, dass Djindjic bei den kommenden Wahlen verliert. Es war für ihn gar nicht notwendig ihn umzubringen."

Nach dem Mord wurde Djindjic als Person bei den Serben beliebter, seine Politik nicht. Auch weil niemand für diesen unpopulären Reformkurs seinen Kopf hinhalten wollte. Die Gefahr, dass Serbien für seine Krisen keine Lösungen findet, war ohne Djindjic größer geworden. Doch das vielfach heraufbeschworene große Chaos blieb aus. Auch nachdem das kleine Montenegro Belgrad den Rücken gekehrte hatte und die einstige serbische Provinz Kosovo einseitig ihre Unabhängigkeit erklärte. Mit der Wirtschaft und dem Lebensstandard ging es weiter bergab. Schlechte Zeiten für eine Demokratie und für Demokraten. Die Rufe nach starken Männern übertönte alles. Die alten Kader aus Milosevic-Zeiten stiegen wieder fest in ihren Sattel. Wie der derzeitige Präsident Serbiens, Tomislav Nikolic. Er war Vizepräsident der nationalistischen Serbischen Radikalen Partei. Jener Partei die Djindjic zum Verräter erklärte, weil er sich am Westen orientierte und Milosevic an das Kriegsverbrechertribunal auslieferte. Auf einer Kundgebung kurz vor dem Mord im Jahr 2003 schickte Nikolic ihm vor seinen Anhängern eine Botschaft:

"Wenn jemand von Euch in den kommenden ein, zwei, Monaten Zoran Djindjic irgendwo sieht, sagt ihm, dass auch Tito vor seinem Tod Probleme mit dem Fuß hatte…"

Eine Anspielung auf die Fußverletzung von Djindjic, die er sich beim Fußballspiel mit Polizisten – Tage vor dem Attentat - zugezogen hatte. Eine indirekte Ankündigung des Mordes, wie vermutet wurde? Der Anwalt Rajko Danilovic meint dazu:

"Es gibt viele, die sich freuen, dass es ihn nicht mehr gibt. Die haben sich nicht an der Verschwörung beteiligt, aber freuen sich über sie."

Sterben, sterben ist schön, töten, töten - am schönsten ist es zu töten – singen die Akteure im Kabarettstück "Djindjic umbringen" – frei nach einem serbischen Kinderlied. Theatermacher Zlatko Pakovic:

"Würde man die Frage stellen: Wofür hat Djindjic sein Leben gegeben? Was ist da so gefährlich und so tödlich gewesen? und womit war er konfrontiert? - würde man zu den ernsthaften Problemen kommen und dann könnte seine Politik fortgesetzten werden."

Zehn Jahre nach dem Mord wird die Frage kaum noch gestellt, es überwiegt der Rückblick:

"Zoran Djindjic genoss eine so euphorische Unterstützung am Anfang, aber die hat er verloren. Hätte es damals für ihn diese Unterstützung in dieser Quantität und Qualität weiter gegeben wie zu Beginn, hätte es Serbien als Land bis zum heutigen Tag weit bringen können. Leider ist es nicht geschehen."

"Er hat intellektuell meine Generation angeführt. Ich bin 1972 geboren und für mich war er ein Vorbild. Er war einfach wie ein Licht am Ende des Tunnels. Er war Anführer, Avantgarde unserer Gesellschaft. Mit ihm verschwand alles, was wir uns erhoffen konnten."

Srdja Popovic ist Jahrgang 1973. Er nennt Djindjic seinen Mentor, der ihn mit 20 in die Politik geholt hat. Popovic ist Mitbegründer von Otpor – übersetzt: Widerstand. Das Symbol ist die geballte Faust. Otpor ist eine serbische Organisation, die seit dem Jahr 2000 bei politischen Umwälzungen in Osteuropa oder im Kaukasus aktive, vor allem logistische, Unterstützung angeboten hat. Der quirlige Popovic gilt in den internationalen Zeitungen als "Widerstandsguru" und "Revolutionsexporteur". Er lehrt das Fach "Organisierter Widerstand" an der Uni in Belgrad und überall dort, wohin man ihn einlädt. Da er genauso wie der Staranwalt der Familie Djindjic heißt, kam es auch schon zu Verwechslungen. Das stört den jungen Popovic nicht:

"Ich bin von Natur aus Optimist und glaube, dass Zoran Einfluss darauf hatte. Er sagte immer, der Unterschied zwischen einem besonderen und gewöhnlichen Menschen ist, dass der gewöhnliche Mensch alles entweder als einen Fluch versteht, wenn es ihm nicht gefällt oder einen Segen, wenn es gut für ihn ist. Ein besonderer Mensch ist ein Krieger, der alles als Herausforderung begreift."

Krieger kämpfen. Popovic ist ein Krieger. Längst hat er Angebote aus den USA und anderswo - dort zu lehren und zu leben. Doch er will bleiben. Zehn Jahre nach dem Tod seines Mentors sieht Popovic Serbien auf dem richtigen Weg:

"Das gilt nicht nur für die Politik des gesunden Menschenverstandes, des Friedens und der Zusammenarbeit der Nachbarn, sondern überhaupt für Serbiens Traum von einem moderneren, demokratischen Staat, in dem die Medien frei sind, wo es Versammlungsfreiheit gibt, wo ethnische Toleranz existiert und wo es keine ernsthafte politische Partei oder einflussreiche Organisation mehr gibt, die gegen die Idee ist, dass Serbien in der Europäischen Union gehört."

Den Optimismus von Popovic teilen nicht viele oder zumindest nicht ganz. Serbiens Weg nach Europa scheint weit. Die derzeitige Regierung in Belgrad hat den Fall Djindjic zu den Akten gelegt. Einen neuen Prozess wird es nicht geben. Er ist juristisch möglich, aber politisch unerwünscht. Mittlerweile sitzen auch die alten Geheimdienstleute wieder fest auf ihrem Posten. Neben ihnen regieren Ex-Nationalist Nikolic als Präsident und der ehemalige Pressesprecher der sozialistischen Partei von Milosevic als Ministerpräsident. Ivica Dacic wird auch kleiner "Slobo" genannt – weil sein Auftreten in den 1990er-Jahren so stark seinem Herrn und Chef Slobodan Milosevic ähnelte. Auch Milorand Ulemek – genannt "Legija", verurteilter Attentäter, kann beruhigter in die Zukunft blicken. Bei einem seiner geplanten Fluchtversuche stellte der Geheimdienst das mutmaßliche Fluchtfahrzeug, das "Legija" aber nicht erreichte. Es wird nicht der letzte Versuch gewesen sein. Ex-Diktator Slobodan Milosevic wurde vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag nicht mehr verurteilt. Der kranke Mann starb – mit Mitte 60. Sein Leichnam kehrte 2006 nach Serbien zurück. Mit großem Pomp wurde in Belgrad von ihm Abschied genommen. Die serbischen Sozialisten wollten Milosevic in der "Allee der Großen" auf dem Neuen Friedhof in Belgrad begraben. Dazu kam es nicht. Zu groß waren die berechtigten Zweifel vieler Serben, ob es der richtige Ort ist. Dort liegen herausragende Persönlichkeiten begraben, wie der Literaturnobelpreisträger Iva Andric und der erste demokratische Ministerpräsident Serbiens - Zoran Djindjic. Erschossen von einem Auftragsmörder am 12. März 2003. Politiker, Pragmatiker, Philosoph – der seinen Serben zurief:

"Wir vereinen uns leicht gegen jemanden und schwer für uns selbst. Lasst uns sagen, dass wir etwas für uns selbst tun."

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