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VerteidigungVon der Leyen würdigt Kooperationsabkommen

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am 01.06.2017 in Berlin. Sie steht an einem Rednerpult, neben ihr die Deutschlandflagge mit Bundesadler. (dpa/Britta Pedersen)
Bundesverteigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) (dpa/Britta Pedersen)

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hat die vereinbarte europäische Zusammenarbeit in militärischen Fragen als wichtigen Schritt zu einer Verteidigungsunion bezeichnet.

Sie sagte gestern Abend im ZDF, drei Dinge führten zu dem verstärkten Kooperationswillen: die veränderte Sicherheitslage, der Brexit und die Wahl von US-Präsident Trump. Die CDU-Politikerin betonte, Europa müsse seine Probleme selbst lösen und könne dies auch.

Gestern hatten die Außen- und Verteidigungsminister von 23 der 28 EU-Staaten einen Grundsatzbeschluss für gemeinsame Rüstungsprojekte und Militäreinheiten unterzeichnet. Unter anderem verpflichten sich die Länder, Soldaten für die Krisenreaktionskräfte der EU bereitzustellen. Vorgesehen sind auch regelmäßig steigende Verteidigungsausgaben. Nicht beteiligt sind Großbritannien, Dänemark, Irland, Malta und Portugal.