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Vertrauensbildung durch Auswärtige Kulturpolitik

100 Tage ist Johannes Ebert neuer Generalsekretär des Goethe-Instituts

Johannes Ebert im Gespräch mit Michael Köhler

Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts (Goethe-Institut(www.goethe.de)/ Loredana La Rocca)
Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts (Goethe-Institut(www.goethe.de)/ Loredana La Rocca)

Seit 100 Tagen ist Johannes Ebert neuer Generalsekretär des Goethe-Instituts. Der 49-jährige Islamwissenschaftler leitet damit die größte deutsche Mittlerorganisation auswärtiger Kulturpolitik. Kontinuität und Wandel sind sowohl das Signum der Zeit, die nach globalen Strategien verlangt, als auch Johannes Eberts persönliches Motto.

Seit 100 Tagen ist Johannes Ebert neuer Generalsekretär des Goethe-Instituts. Der 49-jährige Islamwissenschaftler leitet damit die größte deutsche Mittlerorganisation auswärtiger Kulturpolitik. In den letzten fünf Jahren vor Amtsantritt war er Leiter der Region Osteuropa und Zentralasien und arbeitete in Moskau und Kiew. Davor war er für die Goethe-Dependance Nahost/Nordafrika in Kairo zuständig.

"Kontinuität und Wandel" sind sowohl das Signum der Zeit, die nach globalen Strategien verlangt, als auch Johannes Eberts persönliches Motto. Die erfolgreiche Arbeit der Goethe-Institute findet auf der Basis von langjähriger Zusammenarbeit und Vertrauen mit den Partnern vor Ort statt. Gleichzeitig geht es heute um größtmögliche Offenheit neuen Entwicklungen gegenüber. So sieht der neue Generalsekretär große Chancen, gerade die junge Generation zu erreichen, wofür die digitalen Technologien konsequent auszuschöpfen sind. Kerngeschäft des Goethe-Instituts sind dabei weiterhin die Sprachkurse. Über Kulturpolitik als vertrauensbildende Maßnahme jenseits von Wirtschaftsförderung oder Konfliktprävention und über seine Ziele für die nächsten Jahre hat Michael Köhler mit Johannes Ebert gesprochen.

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