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VI: Slowenien / Ex-Jugoslawien

Ljubljana ist die Hauptstadt und größte Stadt Sloweniens (AP)

Auf dem Balkan war der Krieg besonders brutal, auch weil hier so viele Völker dicht nebeneinander lebten - und noch heute leben. Kroatische Ustascha-Faschisten machten gemeinsame Sache mit den deutschen Nazis und quälten Serben im KZ. Mit den wechselnden Fronten und erst recht mit dem Sieg der Tito-Partisanen gab es Racheakte, neue Morde und Vertreibungen. Vieles davon ist bis heute nur unvollständig aufgearbeitet, auch weil es inzwischen neue Gewalt, Morde und Vertreibungen gegeben hat.





Flüchtlinge am Anhalter Bahnhof in Berlin warten auf einen Zug (AP Archiv/Henry Burroughs)

Teil II: Tschechien

Im neuen Stadtmuseum von Usti nad Labem soll das Collegium Bohemicum seinen Sitz finden. Eine Einrichtung, die vor allem aus Mitteln des tschechischen Staates und der Europäischen Union gefördert wird. Ausgerechnet ein Konservativer, der frühere Bürgermeister Petr Gandalovic, war treibende Kraft hinter dem Museum - gegen manche Widerstände in der Stadt. Denn in Usti, wo es im Juli 1945 zu schlimmen Exzessen gegen die deutsche Zivilbevölkerung gekommen war, in dieser Stadt ist die Beziehung Tschechen - Deutsche noch immer nicht ganz einfach.


Bild:Lech Kaczynski hält die Ausstellung des Bundes der Vertriebenen für eine Relativierung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. (AP)

Teil I: Polen

Mit der Eröffnung der Ausstellung "Erzwungene Wege", die nicht nur organisatorisch die Handschrift des deutschen Vertriebenverbandes unter der Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach trägt, ist die polnische Politik vollends in alte Rituale zurück verfallen. Mit mehr oder weniger amtlichen Weisungen an alle polnischen Institutionen, ihre Leihgaben an die Berliner Ausstellung sofort zurückzufordern, bemüht sich das offizielle Warschau von eigenen Versäumnissen der Vergangenheit abzulenken.

Flüchtlinge am Anhalter Bahnhof in Berlin warten auf einen Zug (AP Archiv/Henry Burroughs)

Vertreibung und Erinnerungskultur

Neue Sendereihe im Deutschlandfunk

Das Thema "Vertreibung" muss seit je für politische Instrumentalisierungen herhalten. Das hat nicht zuletzt die Ausstellung "Erzwungene Wege", veranstaltet vom Bund der Vertriebenen, wieder gezeigt. Trotz positiver Berichterstattung in Deutschland wird die Schau etwa von polnischen Politikern heftig kritisiert. Unsere Korrespondenten haben deshalb nachgefragt: Wie wird das Thema "Vertreibung" in den Ländern Osteuropas diskutiert?

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