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Volksrepublik im Umbruch

Der Journalist Shi Ming über die kulturellen Veränderungen in China

Im Gespräch mit Christoph Schmitz

Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei in Peking
Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei in Peking (picture alliance / dpa)

In Peking bereitet der 18. Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas seit Donnerstag den Austausch der wichtigsten Staatsämter vor. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die angehende Weltmacht China eine wirtschaftliche Dynamik sondergleichen erlebt bei gleichzeitiger politischer Stagnation. Dabei hat die Korruption in Staat und Gesellschaft ein Ausmaß angenommen, dass sie von Nochstaatschef Hu Jintao zum Kongressauftakt als staatsgefährdend bezeichnet wurde.

Wie aber geht die chinesische Gesellschaft kulturell mit den Phänomenen von Dynamik, Stagnation und Korruption um? Dazu äußert sich der chinesische Publizist und Journalist Shi Ming im Gespräch mit Christoph Schmitz.

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Kulturfragen

Frankreich vor und nach den TerroranschlägenGräben in Geschichte und Gegenwart

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Mancher politische Kommentar deutet die jüngsten Ereignisse in Frankreich als Zeitenwende in der Geschichte des Landes. Aber ist wirklich damit zu rechnen? Die Krise auch jenseits der Attentate hat eine lange Vorgeschichte. Der Publizist Johannes Willms spricht über die mentale Landkarte Frankreichs vor und nach den Anschlägen.

Anschlag auf "Charlie Hebdo""Wir müssen radikal gegen diesen Faschismus kämpfen"

Der Grünen-Politiker und Publizist Daniel Cohn-Bendit in Paris

Bei dem Anschlag auf die Satire-Zeitschrift "Charlie Hebdo" handele es sich um faschistische Gewalt, die man nicht voraussehen konnte, sagte der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit im DLF. Das Problem sei nicht der Islam, sondern eine radikale Interpretation der Religion. Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" müsse militärisch zerschlagen werden.

SterbehilfeEthische Fragen rund um die ärztliche Suizidhilfe

Im Vordergrund eine Rose, im Hintergrund ein Krankenbett mit einer alten Frau und einer jüngeren am Bett.

Im letzten Jahr gab es eine intensive parlamentarische Debatte um eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe, dieses Jahr soll weiter diskutiert werden. Auch der Deutsche Ethikrat hat sich mit einer Ad-hoc-Empfehlung positioniert. Dessen Vorsitzende, die Medizinethikerin Christiane Woopen, beschrieb ihren Standpunkt im DLF.