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Volksrepublik im Umbruch

Der Journalist Shi Ming über die kulturellen Veränderungen in China

Im Gespräch mit Christoph Schmitz

Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei in Peking (picture alliance / dpa)
Der 18. Parteitag der Kommunistischen Partei in Peking (picture alliance / dpa)

In Peking bereitet der 18. Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas seit Donnerstag den Austausch der wichtigsten Staatsämter vor. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die angehende Weltmacht China eine wirtschaftliche Dynamik sondergleichen erlebt bei gleichzeitiger politischer Stagnation. Dabei hat die Korruption in Staat und Gesellschaft ein Ausmaß angenommen, dass sie von Nochstaatschef Hu Jintao zum Kongressauftakt als staatsgefährdend bezeichnet wurde.

Wie aber geht die chinesische Gesellschaft kulturell mit den Phänomenen von Dynamik, Stagnation und Korruption um? Dazu äußert sich der chinesische Publizist und Journalist Shi Ming im Gespräch mit Christoph Schmitz.

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Kulturfragen

Günter Grass' Laudatio auf Yasar Kemal "Ich schäme mich meines Landes"

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Das Massaker an den ArmeniernDas "Gorki" und die Zukunft des politischen Theaters

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