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Volljährig, aber bedeutungslos?

Der Focus wird 18 und verliert rasant an Leserschaft

Wolfram Weimer im Gespräch mit Brigitte Baetz

Verleger Hubert Burda, rechts, und Chefredakteur Helmut Markwort, links, starten am 16. Januar 1993 in Offenburg die Andruckmaschinen für das neue Nachrichtenmagazin "Focus". (AP Archiv)
Verleger Hubert Burda, rechts, und Chefredakteur Helmut Markwort, links, starten am 16. Januar 1993 in Offenburg die Andruckmaschinen für das neue Nachrichtenmagazin "Focus". (AP Archiv)

In München hat die Zeitschrift "Focus" mit massiven Auflagenverlusten zu kämpfen. Minus fünf Prozent waren es allein im letzten Quartal 2010. Das Magazin ist seit dieser Woche 18 Jahre alt und bringt im Einzelverkauf nur noch im Schnitt um die 100.000 Hefte an den Leser – dabei ist es jetzt in einem Alter, in dem man aus dem Gröbsten raus sein sollte.

Wolfram Weimer, seit letztem Jahr Chefredakteur, zeigt sich im Markt- und Medien-Interview trotz aller Probleme zuversichtlich und hat, nach einigem Zögern, auch schon mal verraten, was die Titelgeschichte am Montag sein wird.

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