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StartseiteHintergrundVon der Revolution verraten, der Religion beraubt16.02.2007

Von der Revolution verraten, der Religion beraubt

Irans Suche nach Identität

Seit 28 Jahren regieren im Iran Kleriker und Politiker gemeinsam. Doch bei vielen Iranern hat sich Unzufriedenheit über die Politik ihrer konservativen Regierung breit gemacht. Die Religion sei für die Machthaber nur noch Mittel zum Zweck. Vor allem die Jugend rebelliert zunehmend gegen die islamische Obrigkeit.

Von Kristin Helberg

Iranische Frauen demonstrieren zum Jahrestag der islamischen Revolution in Teheran (AP)
Iranische Frauen demonstrieren zum Jahrestag der islamischen Revolution in Teheran (AP)

Das Universitätsgelände in Teheran an einem Freitagmittag. Unter einem stählernen Dach sind lange Teppichbahnen ausgerollt, mehrere Tausend Gläubige haben sich zum Freitagsgebet versammelt. Durch Stellwände voneinander getrennt, lauschen Frauen und Männer dem Prediger auf der Tribüne.

Seine Worte klingen weniger nach religiöser Botschaft als nach politischem Programm: Der Iran habe ein Recht auf Atomenergie, tönt der Geistliche und verurteilt den Irakfeldzug der USA. Die sich Woche um Woche wiederholenden Floskeln locken nur noch wenige Teheraner zum gemeinsamen Gebet. Während sich früher 20.000 Menschen auf dem Campus der Universität drängten, kommen heute nur noch 3000 bis 4000- ziemlich wenige, gemessen an den 12 Millionen Einwohnern der Hauptstadt. Auch Saeed Leylaz, Professor für Ökonomie, betet lieber zu Hause. Die Religion sei für Irans Machthaber nur noch Mittel zum Zweck, sagt Leylaz.

"Sie benutzen islamische Regeln als Instrument, um an der Macht zu bleiben. Ich glaube nicht, dass das iranische Regime ein religiöses Regime ist. Sie folgen eigenen Interessen statt islamischen Grundsätzen."

Seit 28 Jahren regieren im Iran Kleriker und Politiker gemeinsam. Die Islamische Revolution von 1979 machte den Iran zu einer Republik, die sich als theokratische Demokratie beschreiben lässt. Das System besteht aus gewählten und ernannten Institutionen. Präsident, Parlament und der Expertenrat, in dem 86 Theologen sitzen, werden vom Volk bestimmt. Der oberste religiöse Führer, derzeit Ayatollah Ali Khamenei, und der Wächterrat werden ernannt. Die Grundidee ist einfach: Islamische Gelehrte sollen die Arbeit des Parlaments überwachen, damit keine unislamischen Gesetze in Kraft treten. Das letzte Wort hat dabei stets Revolutionsführer Khamenei. Aus Sicht der iranischen Reformer mischen sich die Geistlichen jedoch zu sehr in den politischen Alltag ein und blockieren Veränderungen. Das System gegenseitiger Kontrolle funktioniere nicht, erklärt Professor Leylaz.

"Der Expertenrat ernennt den Obersten Führer und kann ihn jederzeit absetzen. Aber wenn dieser Expertenrat indirekt vom Wächterrat bestimmt wird, und der Wächterrat wird vom Obersten Führer ernannt, dann hat man einen Kreislauf, der Despotismus hervorbringt. Der Oberste Führer darf keine Kontrolle über den Expertenrat haben, der ihn kontrollieren soll. Das ist ein Witz."

Als Reformer fordert Leylaz eine Umverteilung der Macht, weg vom Klerus, hin zu den gewählten Gremien. Das Problem bestehe jedoch darin, dass Wahlen im Iran längst nicht mehr wirklich demokratisch seien, so der Professor. Regelmäßig schließt der Wächterrat bestimmte Kandidaten von vornherein aus, bei Präsidentschafts- und Parlamentswahlen treten folglich nur die Politiker an, die der geistlichen Führung genehm sind. Dass diese Einmischung langfristig wenig Erfolg hat, zeigte sich bei den Wahlen zum Expertenrat vor gut einem Monat. Der erklärte Favorit der Konservativen und zugleich geistliche Mentor von Präsident Mahmoud Ahmadinejad unterlag dabei Ex-Präsident Rafsandschani, der sich zuletzt dem Lager der Reformer angenähert hatte. Bei den gleichzeitigen Kommunalwahlen konnte die Opposition ebenfalls an Boden gewinnen - ein erstes Zeichen für die Unzufriedenheit der Iraner mit der Politik ihrer konservativen Regierung. Bahareh, eine Computeringenieurin, ist schon länger frustriert. Statt sich um die drängenden Probleme des Landes zu kümmern wie Arbeitslosigkeit, fehlende Studienplätze und Korruption, spiele Präsident Ahmadinejad den Retter der Entrechteten, kritisiert die 31-Jährige. Die islamischen Parolen der Herrschenden sind für Bahareh längst hohle Phrasen.

"Im Islam dreht sich alles um Fairness. Deshalb erwartest du, dass deine islamische Regierung gerecht ist, aber sie ist es nicht. Irgendwann denkst du dann schlecht von deiner Religion: Wenn das der Islam ist, will ich keine Muslimin sein. Und so verlieren wir unsere Religion."

Bahareh hat sich ihren Glauben zurückerobert, indem sie sich intensiv mit dem Islam beschäftigt hat. Sie betet, fastet und trägt ihr Kopftuch aus Überzeugung, also auch außerhalb des Iran. Von offiziellen Kleidervorschriften hält die berufstätige junge Frau aber gar nichts.

"Niemand trägt hier ein richtiges Kopftuch. Die Frauen ziehen irgendetwas über, weil sie Angst vor der Polizei haben. Das hat fatale Folgen. Wenn man etwas tun muss, ohne daran zu glauben, dann wirkt sich das auf das ganze Leben aus. In der Schule, an der Universität, bei der Arbeit - ständig muss man etwas vorspielen."

Wirtschaftsprofessor Leylaz sieht das ähnlich. Das iranische Regime habe einen Islam voller Zwang geschaffen und widerspreche damit der Natur des Islam selbst, sagt Leylaz, der sich als überzeugter Liberaler und zugleich gläubiger Muslim gibt.

" Im Islam ist Beten viel wichtiger als das Tragen eines Kopftuchs. Warum also zwingt die iranische Republik die Leute nicht zum Beten? Wenn uns der Islam nicht zwingt, zu beten oder im Ramadan zu fasten, dann können auch wir niemanden zwingen. Sonst endet man wie hier mit einem Kopftuch, das eine Form von öffentlichem Protest gegen das Regime darstellt. Wenn Frauen gegen die Regierung protestieren wollen, dann binden sie ihr Kopftuch nachlässig. Diese Politik bewirkt genau das Gegenteil dessen, was sie beabsichtigt. "

In Teheran und anderen großen Städten des Landes ist diese Entwicklung besonders ausgeprägt, aber auch in der iranischen Provinz rebelliert die Jugend gegen die islamische Obrigkeit. Viele junge Leute flüchten sich in ein Privatleben voller Partys, Drogen und westlichem Styling.

In den Cafés, Parks und Restaurants Nord-Teherans tragen Jugendliche Gelfrisuren und toupierte Haarsträhnen, die mehr an Musikvideos und Werbefilme erinnern als an den Alltag in Berlin oder London. Soheil pflegt einen bewusst nachlässigen Look. Der 24-Jährige schreibt für mehrere Internet-Zeitungen, teilweise unter Pseudonym. Ausländische Journalisten trifft er am liebsten in der anonymen Lobby eines internationalen Hotels.

"Überall wo Grenzen sind, will man sie überschreiten und dann übertreibt man es eben. Zum einen geht es darum, Schranken zu durchbrechen, zum anderen denkst du, wenn du dich so schminkst und anziehst, bist du wie die im Westen. Wir rennen einer westlichen Utopie nach."

Soheil selbst trägt zerrissene Jeans, seine Haare sind so verwuschelt, als sei er eben aus dem Bett gestiegen. In der Hotellobby mit den tiefen Ledersesseln, glänzenden Messinglampen und der dezenten Musik wirkt das wie eine Provokation. Der junge Internet-Autor wehrt sich gegen Traditionen und überkommene Konventionen.

"In Wahrheit sind viele Iraner, auch die schicksten Teheraner in den elegantesten Klamotten, stark religiös. Das ist eine traditionelle Religion, die sie von ihren Eltern geerbt haben."

Shahla Laheji hat ihren Kindern vermutlich wenig islamische Tradition mitgegeben. Vor 25 Jahren war sie Irans erste Verlegerin. Heute sitzt die große kämpferische Frau in ihrem Büro, auf dem Tisch vor ihr stapeln sich Bücher, die der Zensur zum Opfer gefallen sind. Für Shahla Laheji ist der Iran das Land der Widersprüche, gerade was das Thema Frauen betrifft. Einerseits stellen sie inzwischen mehr als 60% der Studierenden - Iranerinnen seien gebildet und berufstätig und somit selbstverständlicher Bestandteil des öffentlichen Lebens, erklärt Laheji. Andererseits würden ihnen grundlegende Bürgerrechte verwehrt. So brauchen iranische Frauen für eine Reise ins Ausland das Einverständnis ihrer Ehemänner. Eine paradoxe Gesellschaft, meint die Verlegerin.

"Wir haben alle zwei Gesichter, eines nach außen und eines nach innen. Und keiner weiß, welches das wahre Gesicht ist. Normalerweise bringt man seinen Kindern bei, nicht zu lügen. Aber hier sagen Eltern zu ihren Kindern, du musst lügen. Wenn dich jemand fragt, ob wir Satellitenfernsehen haben, sag nein. Wenn sie fragen, ob deine Eltern Alkohol trinken, sag nein."

Schuld an dieser Doppelmoral sind aus Sicht der Jugendlichen die Eltern. Schließlich waren sie es, die 1979 Imam Khomeini zujubelten. Fast alle Iraner beteiligten sich damals an der Islamischen Revolution, auch Herausgeberin Laheji. Es ging um einen freien, unabhängigen und selbstbewussten Iran. Die heutige Jugend könne das nicht nachvollziehen, sagt die 64jährige. Denn sie habe die Monarchie unter dem Schah nicht erlebt.

"Die jungen Leute hassen ihre Gesellschaft, sie hassen sich selbst, sie hassen ihre Familien. Und sie fragen ihre Eltern vorwurfsvoll: Warum habt ihr diese Revolution gemacht?"

Shahla Laheji selbst fühlt sich von der Revolution verraten. Statt Freiheit habe sie eine neue Form von Totalitarismus gebracht, sagt sie. Viele Iraner haben das Land deshalb verlassen. Auch die Eltern der jungen Computeringenieurin Bahareh sind ausgewandert und leben zusammen mit ihrem jüngeren Bruder seit fünf Jahren in Kalifornien. Eigentlich sollte die PC-Expertin ihrer Familie folgen, aber die US-Behörden geben ihr kein Visum. Inzwischen will die 31jährige nicht mehr weg - auch wenn ihr manchmal nach Weglaufen zumute ist.

"Wenn ich über die Revolution lese, dann waren das gute Ideen, aber was wir heute haben, ist schrecklich, es widerspricht diesen Ideen. Unsere Generation bezahlt den Preis für das Scheitern dieser Revolution."

Der Ökonom Saeed Leylaz hofft dagegen noch immer auf ein gutes Ende der Islamischen Revolution. Wie viele Reformer erinnert er an ihre positiven Seiten: Die Revolution habe aus dem Iran nach Jahrhunderten der Monarchie eine Republik gemacht und den Frauen Zugang zu Bildung und Beruf verschafft, sagt Leylaz.

" Ich glaube, die Islamische Revolution ist noch nicht zu Ende. Wenn wir es schaffen, eine Demokratie zu etablieren ohne eine weitere Revolution oder einen Zusammenbruch, dann bedeutet das, dass die Islamische Revolution ein Erfolg war wie die große Französische Revolution. Sollten wir bei Despotismus oder Kollaps enden, wäre diese großartige Revolution gescheitert. "

Die Revolution zu retten, das ist auch ein Anliegen für Großayatollah Jusuf Saanei. Der renommierte Theologe leitet ein eigenes Institut in Ghom - der "heiligen Stadt" 160 Kilometer südlich von Teheran. Ghom ist ein wichtiges Zentrum islamischer Lehre. Bärtige Männer mit Turbanen und langen Gewändern schreiten würdevoll und zielstrebig durch die Straßen. Hinter den Türen privater Seminare beschäftigen sie sich mit dem Koran, der Sunna und den Schriften bedeutender islamischer Denker. Es wird studiert, diskutiert und zuweilen neu interpretiert. Einige Gelehrte üben offen Kritik an Irans politischer Führung. Großayatollah Saanei, ein 80jähriger Herr mit dünnem weißen Bart und weißem Turban ist einer von ihnen.

" Der politische Islam von heute ist nicht mehr gut. Aber zu Zeiten des Imam Khomeini war er gut. Ein politischer Islam soll das Leben leichter machen, er ist ein Islam der Barmherzigkeit, der Zwanglosigkeit, der Freiheit des Individuums. Mit ihrer falschen Auslegung der Gesetze haben einige Kleriker die Menschen dazu gebracht, sich abzuwenden. "

Längst hätten sich Irans geistliche Führer vom Volk entfremdet, sagt Saanei, selbst ein Schüler Khomeinis. Der Großayatollah gilt als liberaler Theologe, er betont die Vereinbarkeit des Islam mit Demokratie und Menschen-rechten, verurteilt Selbstmordattentate und Atomwaffen und erklärt auf seiner Internetseite, warum Frauen im Islam selbstverständlich Richterinnen werden können. Ein zeitgemäß verstandener Islam könne durchaus die Grundlage eines demokratischen Staates bilden, meint Saanei.

"Wir können den Islam nicht grundsätzlich von der Politik trennen, er ist zu eng mit den Angelegenheiten und dem Willen des Volkes verwoben. Aber wir können Kleriker von der Regierung trennen. Wir müssen im gedanklichen Austausch und mit vollständiger Freiheit eine islamische Regierung erreichen, nicht mit Gewalt."

Die Worte des Großayatollahs verdeutlichen, dass es im Iran nicht darum geht, sich von der Religion zu befreien oder die Gesellschaft zu säkularisieren. Selbst aufgeschlossene Reformer wie Saeed Leylaz halten am schiitischen Glauben als Quelle iranischer Identität fest. Die Krise seines Landes verortet Leylaz im Spannungsfeld zwischen Moderne und Tradition, sie drehe sich nicht um die Religion an sich.

"Der Kern des Problems ist die Konfrontation zwischen Traditionalismus und Modernismus. Viele Leute leben in der Vergangenheit, im Innersten eigentlich jeder. Wegen der schnellen Veränderungen stehen wir mit den Füßen auf dem Boden der Tradition, aber im Kopf denken wir modern. Wir ringen mit uns selbst. Die Essenz der Auseinandersetzung ist sozial, zivilisatorisch."

Auch Abdollah Momeni sieht das Problem nicht im Islam an sich, sondern in der konservativen Auslegung des Koran und der Sunna. Momeni ist einer der letzten aktiven Studentenführer im Iran. Eigentlich müsste der 30jährige im Gefängnis sitzen, denn wegen verschiedener Protestaktionen wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die angespannte außenpolitische Lage scheint ihn bislang vor der Gefängniszelle zu bewahren - das Regime will nicht noch mehr negative Schlagzeilen, vermutet Momeni. Für ein Gespräch über Politik und Religion bevorzugt auch er eine weitläufige Hotellobby als Treffpunkt.

"Die Art, wie man den Islam interpretiert, ist das Problem. Im Namen der Religion als politischer Ideologie werden viele Rechte nicht anerkannt. Zum Beispiel können Frauen, die mehr als die Hälfte der Bevölkerung stellen, nicht Präsident werden. Das hat seine Wurzeln in der Interpretation der Religion."

Eine entscheidende Rolle spielen für Momeni die Intellektuellen. Sie müssten den Islam so auslegen, dass er gesellschaftliche Entwicklungen nicht behindere, sondern fördere. Zwar gibt es einige mutige Vordenker, aber bislang habe Irans geistige Elite noch keine überzeugenden Konzepte geliefert, meint der politische Aktivist. Von den acht Jahren Regierungszeit des Reformers Mohammed Chatami ist Momeni enttäuscht. Seitdem hält er das iranische System für nicht reformierbar.

"Die Ära Chatami war eine Erfahrung für uns. Eigentlich sollte sich das System von selbst reformieren. Aber das hat nicht geklappt. Das Problem ist die Verfassung, viele Punkte darin machen es dem politischen System unmöglich, sich zu erneuern. Es ist sinnlos, als ob man in einer Mühle Wasser mahlen wollte."

Doch wenn sich das System nicht reformieren lässt, was ist die Alternative? Eine neue Revolution? Ein gewaltsamer Putsch? Intervention von außen? Keine dieser Optionen scheint der Mehrheit der Iraner erstrebenswert: Nach ihren Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte wollen sie weder militärische Aktionen noch eine vom Westen gesteuerte Regierung noch eine weitere Revolution. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass sich gesellschaftliche Entwicklungen nicht aufhalten lassen, auch wenn der politische Reformprozess vorerst gestoppt ist. Professor Leylaz kritisiert die Ideologisierung des Islam, wie sie die Revolution vor 28 Jahren betrieben hat. Denn eine Ideologie stütze sich auf bestimmte Thesen und sei somit unflexibel, erklärt der Professor. Ihr starres Regelwerk zerbreche zwangsläufig an den dynamischen Entwicklungen einer Gesellschaft.

"Wenn man eine religiöse Regierung etablieren will, muss man die Religion zur Ideologie machen. Man stellt Regeln auf und erlässt Gesetze. Aber Ideologien sind immer statisch, während die Gesellschaft flexibel und lebendig ist. Deshalb muss man die Regeln, eine nach der anderen, ändern und anpassen. Und so stirbt am Ende die Ideologie."

Eine Religion zur Staatsideologie zu machen, bedeute also ihren Untergang, sagt Leylaz. Der Reformer sieht für sein Land deshalb nur einen Ausweg: der Islam müsse wieder zu dem werden, was er ist: eine Religion.

" Wenn wir Muslime sein wollen, sollte sich der Islam nicht in die Politik einmischen. Religion und Politik sind zwei verschiedene Dinge. Indem wir sie voneinander trennen, retten wir unsere Religion. "

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