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Seit 13:56 Uhr Wirtschafts-Presseschau
StartseiteWissenschaft im BrennpunktNeues aus kosmischen Krisengebieten14.02.2016

Von Gamma Ray Burst bis UrknallNeues aus kosmischen Krisengebieten

Von Frank Grotelüschen

Dieter Reimers, Astronom Universität Hamburg:

"Am Ende des Lebens eines massereichen Sternes findet ein Kollaps statt. Das ist verbunden mit einer Supernova-Explosion."

Ein Riesenstern am Ende seines Daseins. Erst bläht er sich auf, dann fällt er in sich zusammen, schließlich explodiert er mit ungemeiner Wucht – eine Supernova so hell wie eine Galaxie. Werden Gravitationswellen verraten, was genau passiert? Norman Gürlebeck, ZARM Bremen:

"Man kann sich das von der Masse her ungefähr vorstellen wie unsere Sonne auf die Größe von zehn Kilometern im Radius zusammengepresst."

Ein Neutronenstern, die düstere Leiche einer einstmals strahlenden Sonne. Seine Dichte ist gewaltig – ein Teelöffel voll wiegt eine Milliarde Tonnen. Können Gravitationswellen klären, wie Neutronensterne aufgebaut sind? Und ob sie hinter den Gammastrahlen-Ausbrüchen stecken – jenen geheimnisvollen Blitzen am Rand des Universums? Martin Bojowald, Kosmologe an der Penn State University:

"Die Frage ist, ob der Urknall wirklich der Anfang war oder ob es noch etwas davor gegeben haben könnte."

Der Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren. Die explosive Geburt unserer Welt aus einem winzigen Punkt heraus. Werden Gravitationswellen enträtseln, was damals im Detail geschah? Und ob womöglich eine Welt vor dem Urknall existierte?

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