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Vor den Olympischen SpielenHörmann fürchtet, Trump könnte stören

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, spricht am 24.11.2016 in Berlin während der Pressekonferenz zur Reform des Leistungssports. Foto: Soeren Stache/dpa | Verwendung weltweit (dpa)
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, sieht vor den Olympischen Spielen weder Grund zur Hysterie noch zur Sorglosigkeit. (dpa)

DOSB-Präsident Hörmann fürchtet, dass US-Präsident Trump die Olympischen Spiele in Südkorea stört.

Die Annäherung zwischen Nord- und Südkorea bezeichnete Hörmann als großartiges Signal. Aber er äußerte sich auch besorgt: "Es bleibt die Hoffnung, dass nicht unser Freund Trump noch mal zündelt", sagte Hörmann bei der Einkleidung der deutschen Sportler in München. Verbandsintern sei beim Deutschen Olympischen Sportbund bereits gescherzt worden: "Vor Rio hatten wir Zika, vor Pyeongchang haben wir Trump - sie haben die verschiedenen Spiele ihre jeweils eigenen Problemstellungen".

Rund einen Monat vor Beginn der Winterspiele hatte Nordkorea angekündigt, eine eigene Delegation zu den Wettkämpfen nach Pyeongchang zu schicken, das nur rund 80 Kilometer von der entmilitarisierten Zone entfernt ist. Für die deutsche Olympiamannschaft bedeute das aber nicht, in den "Sorglos- oder Wellnessmodus" zu wechseln - genauso wie man sich im Vorfeld nicht von der Hysterie habe anstecken lassen.