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StartseiteHintergrundWarmzeit, Eiszeit, Endzeit31.12.2007

Warmzeit, Eiszeit, Endzeit

Anmerkungen zur Klimadebatte

Seit dem Ende des Kalten Krieges mangelt es der Politik des Westens an einer mitreißenden Idee. Diese könnte man im Klimaschutz gefunden haben. Eine Politik, die nicht in der Lage ist, die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren, gibt nun vor, die Welttemperatur in 100 Jahren um zwei Grad regulieren zu können. Eine Erfolgskontrolle ist - wenn überhaupt - erst in 100 Jahren möglich. Beruhigend für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will.

Von Dirk Maxeiner

Es geht schlicht um alles. (Nasa)
Es geht schlicht um alles. (Nasa)

Dies war zweifellos das Jahr des Albert Arnold Gore Junior, kurz Al Gore genannt. Dem ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten gelang etwas, was keinem anderen zuvor gelungen war: Seine Klima-Mission wurde 2007 von Hollywood mit einem Oskar und vom norwegischen Nobelpreiskomitee mit dem Friedens-Nobelpreis gekrönt. Al Gore auf allen Kanälen, es gibt praktisch keine Möglichkeit mehr, ihm und seiner Botschaft zu entrinnen. Selbst unsere Kleinsten werden in der Schule mit seiner "unbequemen Wahrheit" konfrontiert, denn Tausende CDs seines Filmes wurden unter anderem vom Bundes-Umweltminister kostenlos an deutschen Schulen verteilt. "Eine unbequeme Wahrheit" ist eine Symbiose aus Volkserziehung und Klimaschutz, in der kalbende Gletscher und wütende Hurrikans die Botschaft vom frevelhaften Tun des Menschen untermalen. Dass es Gore dabei mit den Fakten nicht so genau nimmt, scheint niemanden zu interessieren, wenn man mal von einem Richter am britischen High-Court absieht. Der wies in dem Gore-Film zahlreiche Fehler und Übertreibungen nach und erließ ein Urteil, nach dem der Film an britischen Schulen nicht ohne entsprechende Warnhinweise durch die Lehrer gezeigt werden darf.

Gores Auftreten und seine Rhetorik tragen oft religiöse Züge, etwa wenn er sagt, der Klimawandel sei für die Menschheit "die wichtigste moralische, ethische, spirituelle und politische Frage aller Zeiten". So sprechen Religionsstifter zu ihren Jüngern - und die sind dankbar dafür. Eine von Selbstzweifeln befallene Wohlstandsgesellschaft nimmt die Kunde vom dräuenden Weltuntergang geradezu wollüstig auf.

Und auch für Politiker jeglicher Couleur liefert Gore eine Steilvorlage. Seit dem Ende des Kalten Krieges im Jahre 1989 mangelt es der Politik des Westens zusehends an einer mitreißenden Idee, gleichsam einer neuen Utopie. Und diese glaubt man jetzt offenbar gefunden zu haben. Der negativen Utopie der Klimakatastrophe soll mit einer gemeinsamen Anstrengung, nämlich dem Projekt der Weltrettung begegnet werden. Der Soziologe Ulrich Beck bezeichnet die Klimapolitik treffend als eine "Sinnressource für die delegitimierte und von Vertrauensverlust gezeichnete Politik".

Eine Politik, die nicht in der Lage ist, die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren, gibt nun vor, die Welttemperatur in 100 Jahren um zwei Grad regulieren zu können. Und das Schöne dabei: Man kann mit dem so genannten Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jede Steuererhöhung. Kurz: Man kann die Menschen auf einen Horizont niedriger Erwartungen einstimmen. Also auf etwas, was man ohnehin für geboten hält. Während die Bürger die Stabilisierung der Gesundheitskosten innerhalb einer Wahlperiode überprüfen können, ist eine Erfolgskontrolle beim Klimaschutz - wenn überhaupt - erst in 100 Jahren möglich. Eine beruhigende Aussicht für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will.

Hans Mathias Kepplinger, Professor für Empirische Kommunikationsforschung an der Universität Mainz, ist der festen Überzeugung:

"Der Klimaschutz ist zu einem der wichtigsten Rechtfertigungsgründe von politischen Entscheidungen geworden. Als parteiübergreifende Letztbegründung von Macht- und Gestaltungsansprüchen hat er die Funktion übernommen, die Nation und Religion in der Vergangenheit besaßen und in anderen Weltregionen noch besitzen. Der Klimaschutz legitimiert."

Um Missverständnisse zu vermeiden: Die Politik hat die "Klimakatastrophe" nicht erfunden. Es gibt keine finstere Verschwörung. Die Besorgnis vor einer globalen Erwärmung durch Treibhausgase kam aus der Wissenschaft und hat sich dort über Jahrzehnte entwickelt. Die Politik hat das Thema dann allerdings ziemlich willkürlich unter vielen anderen Besorgnissen der Menschheit herausgegriffen und beutet es nun für ihre Zwecke aus.

Die Friedensnobelpreisträger Al Gore und Rajendra Pachauri mit ihren Urkunden in Oslo. (AP)Friedensnobelpreis für Klimaschützer (AP) Sprachliche Vergleiche des Klimawandels mit Terror und Krieg sind deshalb kein Zufall. Al Gore gibt auch in dieser Hinsicht den Ton an und verglich den Klimawandel bei der Nobelpreisverleihung mit dem Zweiten Weltkrieg, weshalb jetzt alle Kräfte mobilisiert werden müssten wie einst im Kampf gegen den Faschismus.

Hinter der Beliebtheit der Kriegsmetaphern steckt Methode, den Beteiligten geht es darum, eine Notstandssituation herbeizureden. Der ehemalige UNEP-Direktor Klaus Töpfer zog jahrelang mit der Formulierung "Klimaschutz ist Friedenspolitik" durch die Welt. Hans Blix, gewesener UN-Waffeninspekteur, hält die globale Erwärmung "für gefährlicher als Massenvernichtungswaffen". Charles, der grüne Prinz und Europas einziger Biobauer mit eigenem Hubschrauberlandeplatz, sieht uns in einem "Krieg, den wir einfach gewinnen müssen". Die britische Sprachwissenschaftlerin Suzanne Romaine spricht in diesem Zusammenhang von "greenspeak as warspeak", also, frei übersetzt: "Grünsprech als Kriegssprech".

Krieg und Notstand erfordern unverzügliche Maßnahmen. Wer widerspricht oder nicht mitmachen will, kommt da schnell in den Ruch, einer fünften Kolonne anzugehören. Und aus diesem Grund nahm die Klima-Debatte im Jahre 2007 auch zunehmend autoritäre Züge an.

Am 5. Dezember feierte Eisbär Knut seinen ersten Geburtstag. Sein Pfleger kredenzte dem zu einem stattlichen Halbstarken herangewachsenen Tier eine Geburtstagstorte aus Salatblättern und Gemüse. Der weiße Knuddel war 2007 der Deutschen liebstes Tier und geriet alsbald auch in die Fänge der Politik. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel adoptierte Knut als Maskottchen für das Weltklima: "Kaum ein Tier symbolisiert die Folgen des Klimawandels so deutlich wie der Eisbär. Ohne Eis kein Eisbär", so Gabriel.

Knut und seine wild lebenden Verwandten prägten die Medienlandschaft des Jahres wie kein zweites Lebewesen. Praktisch keine Zeitung kam ohne Eisbären-Fotos aus. Mit einem Pfotenstreich wischten die weißen Zottel Politiker und Schauspielerinnen von den Titeln. Spitzenreiter war das Motiv "trauriger Eisbär auf Scholle" gefolgt von "Eisbär steht das Wasser bis zum Hals".

Ursus maritimus ist unaufhaltsam zum Wappentier der Klimawarner aufgestiegen. Schon Tiervater Alfred E. Brehm muss das geahnt haben, denn er schrieb, dass ihm "Feuer und Rauch ein Gräuel" seien. An anderer Stelle in seinem "Tierleben" berichtet er, wie ein Eisbär die amerikanische Flagge fraß, ganz so als habe er den amerikanischen Energieverbrauch vorhergesehen.

Auch die Medien-Meldungen 2007 über nasse Eisbär-Tatzen im Schmelzwasser verrieten viel Phantasie. Mal wurde der Eisbär aus Angst vor der globalen Erwärmung in den Kannibalismus getrieben, mal in den Selbstmord. Von hohem Unterhaltungswert war auch folgende Schlagzeile: "Verzweifelte Eisbären paaren sich aus Panik mit Braunbären".

Nun mal eins nach dem anderen: Eisbären paarten sich schon immer mal mit Braunbären, weil sich ihre Lebensräume an den Rändern überlappen. Auch Kannibalismus wurde bei den Tieren häufiger beobachtet. Zum Selbstmord besteht hingegen keinerlei Anlass: Der Bestand der Polarbären lag nach dem Zweiten Weltkrieg bei etwa 5000 Exemplaren. Heute leben etwa 20.000 Eisbären in den arktischen Regionen. Die Tiere können über 100 Kilometer weit schwimmen, ernähren sich aber durchaus nicht nur von Robben. Im Sommer werden die weißen Riesen in blühenden Landschaften gesehen, wo sie genüsslich Preiselbeeren oder Pilze vertilgen.

Natürliche Feinde hat der Eisbär eigentlich nicht, wenn man mal vom Eskimo absieht. Einige hundert Exemplare pro Jahr werden gejagt. Sollte der Eisbär also wirklich gefährdet sein, dann wäre es am vernünftigsten, erst einmal die Jagd komplett zu untersagen. Der Eisbär ist nicht nur ein besonders großes, sondern auch ein besonders geheimnisvolles Tier, weil seine Herkunft durch die neuesten Forschungsergebnisse immer unklarer wird. Aber er wird uns wohl noch lange erhalten bleiben. In der letzten Zwischeneiszeit vor 10.000 bis 15.000 Jahren waren die Temperaturen in der Arktis erheblich höher als heute, auch in der mittelalterlichen Warmzeit war das Nordmeer zu einem guten Teil eisfrei. Ursus maritimus hat sich mit diesen Verhältnissen offenbar bestens arrangiert. Warmzeiten kamen und gingen, der Eisbär blieb.

Wie auch immer sich die Welttemperatur entwickeln mag, das Berufsbild des Klimaretters hat in jedem Fall Zukunft. Der Klimawandel schafft viele neue und attraktive Arbeitsplätze. Ein Teil davon ließ sich kurz vor Weihnachten auf der Ferieninsel Bali besichtigen. Dort hatten sich bis zu 15.000 Politiker, Bürokraten, Wissenschafts-Funktionäre, Umwelt-Aktivisten und Medien-Vertreter versammelt. Je länger der internationale Klimabetrieb um die Welt tourt, desto größer wird die Zahl der Mitarbeiter: Von Montreal (2005) über Nairobi (2006) bis jetzt nach Bali weist die Kurve beständig nach oben.

Es lebt sich nicht schlecht mit der Klimakatastrophe. Eine Nacht im Konferenzhotel "The Westin Resort" kostete bis zu 1000 Dollar. Alleine der Gastgeber Indonesien spendierte über zwei Millionen Dollar, damit es den verwöhnten Besuchern an nichts fehlte. Nach den islamistischen Terror-Anschlägen erhoffte sich Indonesien von der Konferenz wieder mehr Vertrauen der Urlauber aus aller Welt. Das Treffen der Klimaretter sollte so paradoxerweise auch für den Fernreisetourismus nach Bali werben.

Das schöne am hauptberuflichen Klimaretten ist seine vollkommene Folgenlosigkeit für den persönlichen Lebenskomfort. So verursachte die Bali-Karawane rund 100.000 zusätzliche Tonnen Kohlendioxid, pro Kopf etwa 6,5 Tonnen. Einer dieser Köpfe war beispielsweise der Klimaberater der deutschen Bundeskanzlerin, Professor Hans Joachim Schellnhuber, der 5,5 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf und Jahr als maximales "Erdenbürgerrecht auf tolerierbare Klimaschädigung" bezeichnet. Organisiert wird die andauernde Klima-Tournee vom ständigen Uno-Klimasekretariat, dessen 280 Mitarbeiter in einem noblen Schloss bei Bonn residieren.

Auch für die Wissenschaft funktioniert die Vokabel "Klimawandel" wie ein Sesam öffne dich, um an sprudelnde Geldquellen zu kommen. Allenthalben schießen Klimaprojekte aus dem Boden, Kanzlerinnenberater Schellnhuber will seinem "Potsdam Institut für Klimafolgenforschung" jetzt noch ein "Institut für Nachhaltigkeitsforschung" als "Leuchtturminstitut" mit 40 internationalen Spitzenforschern zur Seite stellen. Allein in Deutschland soll in den kommenden zehn Jahren mehr als eine Milliarde Euro zusätzlich aus öffentlichen Mitteln in diesen Forschungs-Bereich fließen, weitere zwei Milliarden sollen aus der Wirtschaft kommen. Sündhaft teure neue Supercomputer werden angeschafft, prächtige Neubauten bezogen, viele, viele neue Stellen geschaffen und Karrieren gemacht.

Damit das auch so weiter geht, muss auf Dauer die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Politik erregt werden. Das "besondere Momentum" in der öffentlichen Debatte - manche sprechen auch von Klima-Hysterie - darf nicht nachlassen, so heißt es. In Deutschland haben sich die großen Klimaforschungs-Einrichtungen zum "Deutschen Klima-Konsortium" zusammengeschlossen, um "den Austausch von Wissen mit der Öffentlichkeit und der Politik zu fördern". Salopp könnte man diese Organisation auch als Lobbyverein zur nachhaltigen Beunruhigung der Öffentlichkeit bezeichnen. Je größer das Problem dargestellt wird, je dramatischer die Lage beschrieben wird, desto größer ist eben auch die Bedeutung der eigenen Arbeit. "All want a piece of the action", jeder will dabei sein, alle buhlen um Aufmerksamkeit und bemühen sich darum, möglichst aufregende Thesen zu verbreiten, sagt Richard Lindzen, Klimaforscher am Massachusetts Institute for Technologie (MIT).

Der Run aufs Klima verändert zunehmend die Forschungslandschaft, selbst entfernte Disziplinen springen auf den Zug auf. Wer etwa Hügelgräber in Kasachstan oder Feuerameisen in Australien untersuchen will, sollte das in diesen Zeiten tunlichst unter dem Aspekt des Klimawandels tun.

Auch wenn es nicht zu einer Klimakatastrophe kommen sollte, so ist sie in gewisser Weise eben doch real, schon alleine dadurch, dass so viele Menschen daran glauben. Die Politik schwört auf apokalyptische Szenarien, und die Medien können nicht genug davon bekommen. Die Klimakatastrophe ist mittlerweile ein Wirtschaftsfaktor erster Güte, völlig unabhängig davon, wie sich die Welttemperatur entwickelt. Die Lobbyisten aller Seiten versuchen so gut es eben geht, Kapital aus der Bedrohung zu schlagen, es entstehen sogar vollkommen neue Wirtschaftszweige wie der Kohlendioxidhandel. Es werden Gesetze erlassen und Verbote ausgesprochen. Es wird viel Unsinn gemacht, der oft sogar kontraproduktiv ist: Etwa wenn Tropenwälder abgeholzt werden, um Platz für den Anbau von Biosprit-Pflanzen zu schaffen.

Und doch hat ein gehöriger Schreck manchmal auch etwas Gutes an sich. Etwa für die Bosse der Automobilindustrie. Wer im Herbst 2007 die IAA in Frankfurt besuchte, konnte sich unschwer davon überzeugen. Beim Schlendern durch die Hallen überkam selbst dem vom ständigen Katastrophen-Gedröhne genervten Zeitgenossen eine gegenüber den Alarmrufern eher versöhnliche Stimmung. Denn egal ob die Katastrophe nun ein Gespenst ist oder nicht, ihr Auftritt zeitigte unter den Ausstellern jedenfalls positive Nebenwirkungen, man könnte es auch Kollateral-Nutzen nennen. Mit einem Mal waren dort Dinge zu sehen, die sich der umweltbewusste Mensch schon seit vielen Jahren gewünscht hat - bisher aber leider vergeblich. Auf dem Volkswagenstand glänzte ein schicker kleiner Flitzer mit Heckmotor, "Up" genannt, der nur noch drei Liter Sprit braucht und auch für Menschen mit knappen Mitteln erschwinglich ist. Viele Besucher hätten ihn sich am liebsten gleich einpacken lassen.

Der Käfer aus sparsamen Wirtschaftswundertagen lässt grüßen, und man fragt sich, wie dessen Tugenden so gründlich ins Vergessen geraten konnten. Geringes Gewicht, Ressourcen-Effizienz und der unangepasste Schick der Reduktion machten ihn zu einem Welterfolg - und in den USA sogar zu einem Kultauto. In den siebziger Jahren setzte sich das moderne Bürgertum Kaliforniens im Käfer vom protzig-verschwenderischen Autogeschmack der Massen ab. Und der auf dem Käfer basierende VW-Bus wurde zum Dienstwagen der Hippie-Generation. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, dann steht so ein automobiler Paradigmenwechsel gerade wieder an.

Der globale Ökoschick den die Trendsetter in Hollywood und anderswo kreieren, bringt mancherlei Bigotterie hervor. Aber was soll's, beim Auto läuft es auf eine Entkoppelung von Ressourcenverbrauch und Status hinaus. So ein "VW-Up" könnte durchaus zu so einer Art iPod mit vier Rädern werden, genauso wie es der VW Käfer im Grunde vor einem halben Jahrhundert war, allerdings ein ziemlich lauter. Bei Mercedes, wo man die Produktion des pfiffigen kleinen Smart vor kurzem noch einstellen wollte, hätschelt man den Kleinen plötzlich wie einen ungeliebten Verwandten, der über Nacht den Jackpot im Lotto geknackt hat.

Liebe Klimakatastrophe, danke, dass Du die Autohersteller erschreckt hast. Im Grunde kann denen nämlich nichts Besseres passieren. Es ist schöpferische Zerstörung, die sich in den Frankfurter Messehallen 2007 ankündigte. Jetzt wird wohl endgültig ernst gemacht mit neuen Antriebskonzepten, ein Zurück gibt es nicht. Das Klimaargument zeitigt gewissermaßen "panzerbrechende" Wirkung, was angesichts von manch riesigem Geländewagen sogar wörtlich verstanden werden kann. Die Dinge bewegen sich jedenfalls in die richtige Richtung, auch wenn man dafür eigentlich keine Klimakatastrophe braucht. Schließlich gibt es für die Bewegung weg vom Öl viele andere gute Argumente. Hier seien nur sechs davon genannt: Ahmadinedschad, Al Saud, Assad, Chavez, Gaddafi und Putin.

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