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StartseiteHintergrundWassermangel im Nahen Osten12.11.2009

Wassermangel im Nahen Osten

Über die politischen Hintergründe eines existenziellen Problems

Die Wasserversorgung ist ein Reizthema im Nahen Osten. Gegenseitig beschuldigen sich Israelis und Palästinenser des Wasserdiebstahls - dabei gibt es im Land zwischen Mittelmeer und Jordan genug Wasser für alle.

Von Sebastian Engelbrecht

Das Wasser ist da im Nahen Osten. (AP Archiv)
Das Wasser ist da im Nahen Osten. (AP Archiv)

Wozu ist eine Klimaanlage gut – in einem heißen Land, in dem das Wasser scheinbar knapp ist – nach fünf Jahren Dürre und fünf regenarmen Wintern? Eine Klimaanlage produziert Wasser, dachte sich Ariel Unger, sie zieht das Wasser aus der Luft. Drinnen entsteht kühle, trockene Luft und draußen tropft das Wasser durch einen Schlauch auf den Bürgersteig. Ariel Unger, ein Mann, Ende 60, ein Tüftler aus Holon bei Tel Aviv, stellt seit acht Jahren Flaschen und Kanister unter die Kühlmaschinen.

"Ich zeig Dir hier einen, der ist viel größer. Der ist dreieinhalb horse power, und der gibt im Sommer, wenn die humidity hoch ist, circa 80 Prozent, gibt er 25 Liter per Nacht."

Der Wassernotstand in Israel macht erfinderisch. Ariel Unger, der Tüftler, beruhigt sein Gewissen. Aber die Klimaanlage als Wasserwerk ist nicht die Lösung. Denn Klimaanlagen sind üble Energieschlucker.

Es muss etwas geschehen in Israel und Palästina. Zehn Millionen Menschen leben hier, und es werden immer mehr. Sie zapfen ihr Wasser aus den unterirdischen Wasserspeichern – und aus dem See Genezareth, dem großen Süßwasserreservoir in Galiläa. Der Wasserspiegel liegt mehr als fünf Meter unter dem Normalpegel. Der Jordan, der sich aus dem See Genezareth speist, ist zu einem Rinnsal geworden. Clemens Messerschmid, unabhängiger Hydrogeologe im palästinensischen Ramallah, über den Zustand des biblischen Flusses:

"Das war damals ein Fluss. Heute ist es nichts mehr. Es ist eine braune Lake, wenn man sich den unteren Jordan anguckt. Da würde man auch nicht mal mehr den Zeh reinhalten, weil das so dreckig ist, weil es fließt ja nur noch Salz und Jauche da ab."

Aus der Perspektive von Ido Rosoljo ist die Lage nicht ganz so ernst. Der Geschäftsführer der israelischen Wasserwerke, Mekorot, sieht die positive Seite des Notstandes im Jordan.

"Es ist eine Tatsache, dass wir uns in einer Wasserkrise befinden. Aber reden wir doch mal Klartext. Im Staat Israel braucht man nur den Hahn aufzudrehen und hat 24 Stunden jeden Tag im Jahr Wasser. Und man kann dieses Wasser ohne Probleme und ohne Angst trinken."

Wasser ist ein Reizthema im Nahen Osten. Denn es geht um die Existenz. Jeder hat eine Meinung dazu. Es kursieren abenteuerliche Vorschläge, wie dem Wassernotstand ein Ende gemacht werden könnte. Der Wirtschaftswissenschaftler Bernard Avishai, Amerikaner und Israeli, schlug kürzlich in der "New York Times" vor, Wasser aus der Türkei zu importieren – sei es in Tankschiffen, sei es per Pipeline.

"Wir können das Wasserproblem in dieser Region lösen, indem wir Wasser nutzen, das sonst nur ins Meer fließen würde – aus der Türkei, die wesentlich mehr Wasser hat als sie benötigt."

Aber noch ist die Pipeline von der wasserreichen Türkei durch Syrien nach Israel nicht gebaut. So einfach wäre ein Bau auch nicht – mit Blick auf die Beziehungen zu Syrien, mit dem kein Friedensabkommen besteht, und auch angesichts des Kampfes ums Wasser zwischen der Türkei, Syrien und Irak. So bleibt die Pipeline für die Israelis eine schöne Utopie.

Für die Palästinenser stellt sich die Wirklichkeit noch anders dar. Zum Beispiel für Ghasub Nasser, einen Vater von fünf Töchtern aus Beit Jala bei Bethlehem. Im Sommer kommt bei den Nassers oft wochenlang kein Tropfen aus der Leitung.

"Im vorigen Sommer, im August 2008, habe ich dreimal Wasser gekauft, weil ich überhaupt kein Wasser mehr in der Zisterne gehabt habe. 73 Tage blieb ich ohne Wasser. Nichts. Nichts rausgekommen. Habe mich beschwert hier bei der Wasserbehörde in Bethlehem. Die haben gesagt: Tja, wir können nichts tun. Nicht Ihr allein seid ohne Wasser. Sehr viele andere Bezirke sind ohne Wasser."

Der Wassernotstand macht sich bei den Palästinensern existenziell bemerkbar. Öffnen sie den Hahn, kommt häufig nichts heraus. Zugleich ist die Wasserkrise bei den Israelis bislang nur ein moralisches Problem: Wasser ist reichlich vorhanden – überall und immer – und jeder Einzelne muss selbst entscheiden, ob er sparen will. Ein Israeli verbraucht im Durchschnitt 260 Liter Wasser am Tag, ein Palästinenser nur 60 bis 70 Liter am Tag.

Wie kommt es zu dieser Ungerechtigkeit, auf die internationale Menschenrechtsorganisationen hinweisen? Fragen wir Issa Romani'in. Er ist Bauer und Bürgermeister von Auja, einem Dorf mit 5000 Einwohnern nördlich von Jericho, im Jordantal. Issa Romani'in, ein schwarzer Palästinenser, empfängt seine Gäste im Rathaus der Gemeinde von Auja. Wer sich nach der langen Anreise aus Tel Aviv die Hände waschen will, wird enttäuscht. Im Rathaus gibt es kein Wasser. Nur einmal in der Woche ist für ein paar Stunden Druck auf den Leitungen. Der Bürgermeister erklärt, wie es dazu kommt.

Gegenwärtig, sagt Romani'in, sei die Auja-Quelle, aus der das Dorf sein Wasser bezieht, ausgetrocknet. Dafür gebe es zwei Gründe: erstens die Trockenheit und zweitens die israelischen Brunnen in der Nähe der Quelle, die aus demselben Wasserspeicher zapften. Die Israelis erlaubten den Bewohnern von Auja nicht, eigene Brunnen zu bohren, sagt Romani'in. Deshalb gebe es kein Wasser. Nur gelegentlich lassen die israelischen Wasserwerke, die auch hier im palästinensischen Westjordanland die Ressourcen kontrollieren, Wasser in das Rohrsystem des Dorfes.

Tatsächlich bietet sich ein trauriger Anblick. Das Land rings um das Dorf Auja ist braun, gelb, vertrocknet. Hier wächst nichts. Aber ein paar Hundert Meter entfernt sind grüne Anpflanzungen in Reih und Glied zu sehen. Die Israelis aus der Siedlung Yitav bauen hier Datteln, Bananen und Gemüse an. Der Landwirt Romani'in lebt seit Jahrzehnten in diesem Zustand.

"Die Israelis geben uns keinerlei Erlaubnis, neue Brunnen zu bohren für unsere Landwirtschaft. Und wir haben auch keinen Zugang zum Jordan, weil er in einem militärischen Sperrgebiet liegt. Seit 1967 haben wir keinen Zutritt mehr. Der Jordan hat die Landwirtschaft in Auja mit Wasser versorgt."

Schauen wir uns das noch mal aus der Nähe an. Mit Nader Khatib, einem palästinensischen Ingenieur für Wasserressourcen. Er hat in den 90er-Jahren die palästinensische Wasserbehörde mit aufgebaut. Jetzt ist er Direktor der Nichtregierungsorganisation "Ecopeace", die sich um ökologische Zusammenarbeit von Palästinensern, Israelis und Jordaniern bemüht. Mit Khatib fahren wir durch die vertrockneten Felder von Auja. Entlang der Straße und an den Feldwegen sind steinerne, offene Wasserkanäle zu sehen. Sie stammen aus der Zeit, als das Westjordanland zu Jordanien gehörte. In den Kanälen fließt kein Tropfen Wasser.

Nader Khatib führt uns zu einem Brunnen der israelischen Wasserwerke im Auja-Tal, vielleicht fünf Kilometer vom Dorf entfernt. In einem weißen Häuschen arbeitet die Pumpe. Sie fördert das Wasser aus der Tiefe ins Bewässerungssystem der Siedler. Die blauen Wasserrohre führen unterirdisch zu der Siedlung Yitav. Das Brunnengelände, so groß wie ein Basketballfeld, ist mit Stacheldraht eingezäunt. "Nicht betreten", warnt ein Schild auf Hebräisch.

"Das Problem an dieser Art von Brunnen ist, dass sie rein palästinensisches Wasser aus dem östlichen Grundwasserspeicher abziehen. Das ist eine Form des Diebstahls. Israelis berauben Palästinenser, um mit diesem Wasser israelische Siedlungen zu versorgen und nicht die palästinensische Landwirtschaft. Dieser Brunnen hat die Quellen hier beeinträchtigt, indem der tiefere Grundwasserspeicher angezapft wurde, denn die Palästinenser dürfen keinen einzigen Brunnen bohren, während die Siedler hier das palästinensische Wasser genießen. Die Quelle neben dem Brunnen ist total versiegt. Die gesamte Landwirtschaft in Auja hat kein Wasser. Und es gibt keine anderen Quellen außer vier oder fünf sehr alte Brunnen aus der jordanischen Zeit, aus denen Brackwasser für die Landwirtschaft kommt. Das aber reicht bei Weitem nicht aus."

Ohne Wasser fehlt den Bauern von Auja die Grundlage für ihre Existenz. Nader Khatib meint, genau das sei das Ziel der israelischen Wasserpolitik im Jordantal. Viele Bauern haben ihre Höfe in Auja schon aufgegeben und sind in die Städte, zum Beispiel nach Ramallah, gezogen. Das verlassene Land werde häufig von Siedlern konfisziert, berichtet der Wasseringenieur Khatib. Andere, die ihr Heimatdorf nicht verlassen wollen, verdingen sich als Tagelöhner in den benachbarten Siedlungen.

Tatsächlich hat die israelische Wasserpolitik System. Die Zahlen sprechen für sich: Nach den Kenntnissen von Clemens Messerschmid, dem unabhängigen Hydrogeologen aus Deutschland, pumpt Israel jedes Jahr 2100 Millionen Kubikmeter aus den Wasserreserven des Landes. Die Palästinenser im Westjordanland zapfen 190 Millionen Kubikmeter, weniger als ein Zehntel, aus der Erde.

Es gibt fünf große Wasserspeicher, auf die Israelis und Palästinenser zugreifen können: drei Aquifere unterhalb des Berglandes, einen Küstenaquifer und den Jordan. Besser gesagt: Sie müssten sich die Wasserressourcen aus diesen gemeinsamen Speichern teilen. Faktisch verfügt Israel über moderne Tiefbrunnen, kann dadurch große Mengen in guter Qualität fördern. Die Palästinenser im Westjordanland müssen sich mit den alten Brunnen aus jordanischer Zeit begnügen. Sie reichen nur wenige Meter tief und erreichen oft nur Schichten, die durch Mülldeponien und Abwässer verschmutzt sind.

Besonders beim westlichen Wasserspeicher unterhalb der Bergkette achtet die israelische Wasserbehörde darauf, dass die Palästinenser sich keinen Zugang verschaffen. Clemens Messerschmid über die Lage im westlichen Teil des Westjordanlandes:

"Wie viele neue Brunnen haben die Palästinenser seit 1967 in diesem westlichen Aquifer gebohrt? Diese Zahl ist sehr einfach zu merken: Null. Seit dem Juni 67 haben die Palästinenser nicht einen einzigen neuen palästinensischen Brunnen im gesamten westlichen Becken bohren dürfen. Das ist ein vollkommenes Einfrieren der Wasserressourcen für die Palästinenser aufgrund der israelischen Besatzung. Es gibt da Militärerlasse, die das genau regeln."

Wer das Wasser hat, der hat die Macht. Der hat Landwirtschaft und Industrie unter Kontrolle. Die Benachteiligung der Palästinenser durch Israel ist ein Stück Besatzerwillkür – jedenfalls aus palästinensischer Perspektive.

Für Clemens Messerschmid ist klar: Israel und Palästina sind ein wasserreiches Land. Er erklärt das an den Regenfallmengen: In Jerusalem fallen im Jahr durchschnittlich 564 Millimeter Regen, in Berlin fast dieselbe Menge – sogar etwas weniger, nämlich 550 Millimeter. Die Wasserspeicher verfügen über genügend Ressourcen für die zehn Millionen Menschen beider Völker. Wenn also im Sommer in Beit Jala oder Auja nichts aus dem Hahn kommt, dann liegt das nicht am Wassermangel, sondern an der politischen Strategie Israels. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in diesem Herbst auf die Diskriminierung der Palästinenser aufmerksam gemacht. Donatella Rovera, Leiterin des Nahostprogramms von Amnesty, ist Autorin einer Studie zum Thema.

"Die Restriktionen der israelischen Armee und der israelischen Behörden verhindern das Zustandekommen jedes effektiven Wasserprojekts im Westjordanland. Das betrifft jedes Wasserprojekt, das die Wasserinfrastruktur entwickeln soll. Die Palästinensische Wasserbehörde muss bei der israelischen Armee um Erlaubnis bitten. Die aber ist schwer zu bekommen, in manchen Gegenden werden sie überhaupt nicht erteilt."

Nach dem Bericht von Amnesty verhindert Israel nicht nur den Bau von Brunnen und Kläranlagen für die Palästinenser. Immer wieder zerstört die israelische Armee auch vorhandene Anlagen – wie etwa Regenwasserzisternen für die Landwirtschaft in den Bergen bei Hebron und Kläranlagen in Gaza.

Die Regierung in Jerusalem wies den Amnesty-Bericht als "oberflächlich und lügnerisch" zurück. Dabei haben die Menschenrechtler versucht, zu den Vorwürfen auch die israelische Seite zu hören – vergebens.

"Wir haben versucht, Informationen von der relevanten israelischen Behörde zu bekommen. Wir haben daher der Israelischen Wasserbehörde eine Reihe von Fragen gestellt, doch wir haben keine Antwort bekommen, weder als der Bericht fertiggestellt wurde – noch heute."

Regen und Wasser haben für die Israelis – wie auch für die Palästinenser – etwas Zauberhaftes, Romantisches. Beide Völker feiern den Regen als Quelle des Lebens. Auf den Straßen, in Schulen und Betrieben herrscht Hochstimmung, wenn es regnet.

Aber die Wasserverwalter in Israel gehören zu den mächtigsten und härtesten Technokraten. Sie wissen um die politische Bedeutung ihres Geschäfts. Beim Thema Wasser ist von der sonst üblichen Offenheit, von der kommunikativen Kultur des Landes nichts zu spüren. Bis ein Interview mit dem Geschäftsführer der Wassergesellschaft Mekorot zustande kam, vergingen vier Wochen. Dann lautete die Vorbedingung für das Gespräch, zur Wassersituation der Palästinenser dürften keine Fragen gestellt werden. Ido Rosoljo, der Mekorot-Geschäftsführer, antwortete schließlich doch. Von einer Diskriminierung der Palästinenser beim Zugang zum Wasser will Rosoljo nichts wissen.

"Soviel ich lese und weiß, hat sich das Wassernetz in Jehuda und Samaria sehr, sehr weiterentwickelt seit 1967. Einen nicht geringen Teil dazu hat Mekorot beigetragen. 1967 hatte jedes Dorf einen Brunnen und ein Wasserbecken für die Wasserversorgung. Heute gibt es in einer nicht geringen Zahl von Dörfern Wasserleitungen und -rohre und Wasserhähne – dank dem Staat Israel."

Israel stehle den Palästinensern kein Wasser, meint Ido Roslojo. In einigen Fällen, sagt er, unterstütze Mekorot die Palästinensische Autonomiebehörde vielmehr dabei, Wasser zu fördern und wasserwirtschaftliche Anlagen zu bauen.

"Wenn jemand hier dem anderen Wasser stiehlt, dann sind es die Palästinenser, die es uns stehlen. Wir fördern Wasser von der Küste nach Hebron, Qiriat Arba, Tarqumiya und in weitere israelischen Siedlungen. Und dieses Wasser dient sowohl den Palästinensern als auch in einigen Fällen uns, den Juden, die dort wohnen. Die Palästinenser pflegen die Wasserleitungen anzuzapfen und Wasser zu stehlen für die Landwirtschaft und andere Orte, die sich am Weg befinden. Das hat dazu geführt, dass jüdische Siedlungen und palästinensische Städte ab und zu kein Wasser haben."

Gegenseitige Beschuldigungen über den Diebstahl von Wasser – freilich mit unterschiedlichem Wahrheitsgehalt – werden das Wasserproblem im Nahen Osten nicht lösen.

Bernard Avishai, der Wirtschaftswissenschaftler, der zwischen New York und Jerusalem pendelt, schlägt Israelis, Palästinensern und Jordaniern vor, sich künftig als Region zu begreifen – und zusammenzuarbeiten. Er plädiert dafür, Wasser aus der Türkei zu importieren – aus politischen Gründen.

"Ich denke, anstatt auf die Gründe zu blicken, warum wir nicht genug Wasser haben, müssen wir darüber nachdenken, wie wir die Nutzung von Wasser, einer lebensnotwendigen Ressource, als eine Gelegenheit begreifen, umzudenken: darüber nachzudenken, wie Israel in seine Region passt. Unglücklicherweise neigen wir dazu, die Probleme, die wir hier haben, größer zu machen, indem wir über Israel, Palästina und Jordanien sprechen, als wären sie so groß wie Russland, Deutschland und so weiter. Wir reden hier nicht über diese Größenordnung. All diese Länder sind Teil eines regionalen Netzwerks."

Doch fragen wir zum Schluss den Fachmann, den Hydrogeologen Clemens Messerschmid. Seine These überrascht: Im Land zwischen Mittelmeer und Jordan gibt es genug Wasser für alle. Israel sollte künftig nicht mehr 60 Prozent des Wassers in die Landwirtschaft pumpen – die doch nur noch zwei Prozent der Wirtschaftsleistung ausmacht. Israel sollte Wasser sparen. Und es sollte, meint Messerschmid, den Palästinensern geben, was ihnen zusteht: den gerechten Anteil aus den gemeinsamen Wasserspeichern.

"Also man müsste einfach nur neue Brunnen bauen. Das Wasser ist da. Das Einzige, was da im Weg ist – das ist kein technisches Problem, kein klimatisches Problem – was dem im Weg steht, sind die israelischen Genehmigungen für Brunnen."

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