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Donnerstag, 14.12.2017
StartseiteLänderzeitDer politische Streit um sauberes Wasser29.11.2017

WasservesorgungDer politische Streit um sauberes Wasser

Schon länger warnen die Wasserversorger vor der steigenden Nitratbelastung, die - so war im Sommer erst zu lesen - aufgrund der hohen Reinigungskosten auch die Trinkwasserpreise steigen lassen könnte. Wie schlecht steht es um unser Grundwasser?

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Auf einem Feld in Brandenburg wird Gülle verrieselt. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)
Die Landwirtschaft wird vor allem für die steigende Nitratbelastung des Grundwassers verantwortlich gemacht. (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)

Der Verursacher ist dabei schnell gefunden: die Landwirte, sie bringen zu viel Gülle auf die Felder, der Düngeüberschuss belastet die Böden, verunreinigt das Grundwasser.

Doch sind wirklich die Bauern schuld? Nicht nur die Wasserversorger weisen auf die Mitverantwortung der Verbraucher hin. Das Übermaß an Gülle ist nicht zuletzt Nebenprodukt der Intensivtierhaltung. Hauptsache das Fleisch ist billig?

Wie hoch ist die Nitratbelastung tatsächlich, welche Gefahren gehen davon aus? Und warum wird seit Jahren über zulässige Düngemengen gestritten

Gesprächsgäste:

  • Marlies Fritzen, Umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag
  • Katrin Wenz, BUND,  Wissenschaftliche Mitarbeiterin Agrarpolitik,
  • Eberhard Hartelt, Umweltbeauftragter des Deutschen Bauernverbands, Präsident des Landesbauernverbands Rheinland-Pfalz, Landwirt
  • Karsten Specht, Geschäftsführer des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands, OOWV

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