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WeltflüchtlingstagGabriel appelliert an andere Länder

Vizekanzler und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) während einer Pressekonferenz in Tripolis. (imago / photothek)
Vizekanzler und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) während einer Pressekonferenz in Tripolis. (imago / photothek)

Bundesaußenminister Gabriel hat einen stärkeren internationalen Einsatz gefordert, um das Leid von Flüchtlingen zu lindern.

Deutschland könne die aktuellen Herausforderungen nicht alleine meistern, erklärte der SPD-Politiker anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages. Immer mehr Menschen würden etwa durch gewaltsame Konflikte und massive Menschenrechtsverletzungen zur Flucht gezwungen. Gabriel verwies darauf, dass das Auswärtige Amt dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr rund 307 Millionen Euro zur Verfügung gestellt habe. Das sei so viel Geld wie nie zuvor.

Die Bundesregierung erinnert heute mit einer Gedenkstunde in Berlin an die Opfer von Flucht und Vertreibung. Dazu wird unter anderem Innenminister de Maizière erwartet. Die Hauptrede wird der rumänische Präsident Iohannis halten, der zur deutschen Minderheit der Siebenbürger Sachsen gehört. Zudem soll ein syrischer Flüchtling von seinen Erfahrungen in Deutschland berichten.