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WestafrikaWHO wegen Ausbreitung des Lassafiebers besorgt

Die undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt Lassaviruspartikel aus Zellkulturen, gezüchtet am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. (dpa-Bildfunk / Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin)
In Nigeria breitet sich das Lassafieber aus. (dpa-Bildfunk / Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin)

Die Weltgesundheitsorganisation hat sich besorgt über die Ausbreitung des gefährlichen Lassafiebers in Nigeria geäußert.

Nach Angaben des zuständigen WHO-Direktors gab es innerhalb von fünf Wochen rund 450 Verdachtsfälle und 43 Tote vor allem im Süden des Landes. Das sei eine ungewöhnlich hohe Zahl für diese Jahreszeit. Die WHO werde Experten nach Nigeria schicken, um den Kampf gegen die Krankheit zu koordinieren und die Behandlung Erkrankter zu verbessern.

Lassafieber ist eine sehr oft tödlich verlaufende Viruserkrankung. Einzelne Fälle sind in Westafrika nicht ungewöhnlich. Auch Benin, Liberia und Sierra Leone haben Erkrankungen gemeldet.

Diese Nachricht wurde am 14.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.