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WHO-BerichtWeltgesundheitsbehörde will Transfettsäuren aus Lebensmitteln verbannen

Hände halten eine Pommestüte und eine Pommes in der Hand.  (dpa / Justin Lane )
In einigen Staaten wurden die schädlichen Transfette längst verboten. (dpa / Justin Lane )

Sie finden sich in Butter, Milch, Fleisch, Eiern, Schokolade... die Transfette. So landen sie in Gebäck, Gebratenem, Speiseöl und industriell verarbeiteten Lebensmitteln, wo sie der Gesundheit schaden.

Die Weltgesundheitsorganisation will in den nächsten fünf Jahren sogenannte Transfettsäuren weitgehend aus Lebensmitteln verbannen. In einem in Genf veröffentlichten Bericht weist die WHO auf die Gefahren durch die ungesunde Ernährung hin. So enstünden Transfettsäuren beim Härten etwa bei der Herstellung von Magarine oder Backfett. Sie würden das Risiko erhöhen, dass Herzkranzgefäße verstopfen. Schätzungen zufolge führt die Aufnahme von Transfettsäuren zu 500.000 Todesfällen pro Jahr.

In Dänemark wurden die Zusatzstoffe bereits vor 15 Jahren abgeschafft, die USA und 40 weitere Industrieländer arbeiten seitdem daran. Nun will die WHO auch Schwellen- und Entwicklungsländer dazu bringen.

Diese Nachricht wurde am 14.05.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.