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"Wie eine schöne Wolke am Himmel"

Roland Barthes und die Poesie

Von Roland Koch

Roland Barthes
Roland Barthes

Der französische Philosoph Roland Barthes (1915-1980) ist in den letzten Jahren durch die auch auf Deutsch erschienenen Mitschriften seiner Vorlesungen ("Das Neutrum", "Wie zusammen leben") wieder neu entdeckt worden.

Er hat sich spielerische, fruchtbare Gedanken über das Schreiben gemacht und sogar Ende der 70er-Jahre eine Vorlesung über "Die Vorbereitung des Romans" gehalten.

Niemand sieht so genau hin wie Barthes, was Schreiben eigentlich bedeutet, wie man damit beginnt, wie man es lernt, wie es auf eine höhere Stufe führt. Roland Barthes zeigt uns seinen Weg zur Poesie.

Regie: Claudia Kattanek

DLF 2012

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Das Feature

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Ein Mann telefoniert in einem Wohnzimmer. 

Viel ist in letzter Zeit über die technischen Möglichkeiten der Überwachung geschrieben worden, über Kontobewegungen, Staatsgeheimnisse, Kundendaten. Doch das eigentliche Phänomen dahinter ist vermutlich deutlich älter als Merkels Handy, alltäglicher als NSA und Snowden und grundsätzlicher als die Vorratsdatenspeicherung.

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Der Zeichner Wilhelm Rudolph dokumentiert die Ruinen von Dresden: "Das herausdämmernde Licht des 14. Februar 1945 erhellt nur noch eine glühende, qualmende Brandstätte an der Elbe, da wo am Vortag Dresden gewesen war."