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"Wie eine schöne Wolke am Himmel"

Roland Barthes und die Poesie

Von Roland Koch

Roland Barthes
Roland Barthes

Der französische Philosoph Roland Barthes (1915-1980) ist in den letzten Jahren durch die auch auf Deutsch erschienenen Mitschriften seiner Vorlesungen ("Das Neutrum", "Wie zusammen leben") wieder neu entdeckt worden.

Er hat sich spielerische, fruchtbare Gedanken über das Schreiben gemacht und sogar Ende der 70er-Jahre eine Vorlesung über "Die Vorbereitung des Romans" gehalten.

Niemand sieht so genau hin wie Barthes, was Schreiben eigentlich bedeutet, wie man damit beginnt, wie man es lernt, wie es auf eine höhere Stufe führt. Roland Barthes zeigt uns seinen Weg zur Poesie.

Regie: Claudia Kattanek

DLF 2012

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Das Feature

SpanienAusnahmezustand?

Der baskische Spitzenpolitiker Arnaldo Otegi erhebt seine linke Hand vor einem Plakat in Elgoibar am 6. September 2008.

Im vergangenen Jahr fällte der Europäische Menschengerichtshof zwei aufsehenerregende Urteile gegen Spanien. Straßburg zufolge hat die spanische Justiz Foltervorwürfe gegen Polizisten nicht untersucht und die Haftstrafen von verurteilten ETA-Terroristen illegal verlängert. Die beiden Urteile sind nur die Spitze eines Eisbergs.

Lebensgeschichten Schluss mit dem Spießerleben

Hagen beim Unterricht mit einem menschlichen Skelett. 

Dzieñ dobry, dziêkujê und pocałunek: Guten Tag, danke und Küsschen ist alles, was Hagen auf Polnisch sagen kann. Den Rest erledigt der Google-Übersetzer. Barbara könnte die Frau sein, mit der Hagen ein neues Leben ausprobiert. Vor sechs Jahren wurde der 59-Jährige aus der Bahn geworfen.

Rechtsradikalismus "Ich weiß, wie Opa ums Leben kam"

Ein Mann passiert ein Graffiti mit der Aufschrift "In Germany, France or England Chrissi Avgi beats up Greek immigrants", was soviel heißt wie "In Deutschland, Frankreich oder England macht Chrissi Avgi den Immigranten das Leben schwer". 

Neofaschistische Parolen, Jagd auf Ausländer, antisemitische Hetze: Nach dem Ende der Herrschaft der Militärjunta 1974 war rechtsradikales Denken in der griechischen Bevölkerung nicht populär. Zumal auch die Erinnerungen an das nationalsozialistische deutsche Besatzungsregime im Zweiten Weltkrieg mit seinen Gräueln gegen die Zivilbevölkerung und die Partisanenbewegung noch lebendig geblieben waren.