• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 11:05 Uhr Gesichter Europas
StartseiteCampus & KarriereSprache als Schlüssel zur Integration26.09.2015

Wie viel Deutsch muss sein?Sprache als Schlüssel zur Integration

"Die beste Integration ist Sprache" – sagt der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, stimmt ein und fordert Deutschunterricht schon in den zentralen Erstaufnahme-Einrichtungen für Flüchtlinge. Die vielen Geflüchteten zu integrieren, ist das Gebot der Stunde.

Moderation: Markus Dichmann

Flüchtlingskinder lernen Deutsch (26.08.2015). (picture alliance / dpa  / Henning Kaiser)
In Aachen werden diese Flüchtlingskinder mit intensivem Deutschunterricht auf den Regelunterricht in der Schule vorbereitet. (picture alliance / dpa / Henning Kaiser)
Mehr zum Thema

Flüchtlingsgipfel "So wird Integration in den Sand gesetzt"

Deutschkurse für Asylbewerber Integration geht nicht über Nacht

"Integration Point" für Flüchtlinge Flexible Entscheidungen statt Behördendschungel

Neue Aufgaben für das Bildungssystem Taugen Schulen als Integrationsagenturen?

Flüchtlinge "Der Einzelhandel ist ein Paradebeispiel für Integration"

Flüchtlingskinder Integration im Klassenzimmer

Dossier: Flüchtlinge

Bundesweit werden enorme Anstrengungen unternommen, Deutsch- und Integrationskurse anzubieten – auch wenn das Personal an vielen Stellen nicht reicht und Lehrer von täglicher Überforderung berichten. Gleichzeitig gibt es den Einwand, gerade die Kinder nicht zu schnell und ausschließlich ins Korsett der deutschen Sprache zu zwängen. Die Muttersprache weiter häufig anzuwenden, sei wichtig für den pädagogischen wie auch beruflichen Erfolg. Und es bestehe die Gefahr, knappe Ressourcen schlecht zu verteilen, wenn diejenigen in Deutsch unterrichtet würden, die nicht auf Dauer in Deutschland bleiben.

Campus & Karriere fragte:
Wann und in welchen Einrichtungen sollte der Deutschunterricht beginnen? Wer sollte ihn besuchen? Wie muss Deutschunterricht gestaltet sein, um wirklich bei der Integration zu helfen? Von wem sollte er gestaltet werden? Und wer ist überhaupt in der Lage, Flüchtlingen Deutsch erfolgreich beizubringen?

Gesprächsgäste waren:
• Theresa Birnbaum, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsstelle "Deutsch als Zweitsprache" an der Universität Jena
• Nadine Kolb, Sprachwissenschaftlerin der Universität Köln
• Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Beiträge:

Deutsch lernen, Freunde werden - In Darmstadt helfen Schülerinnen und Schüler beim Deutschunterricht für Flüchtlinge aus (Afanasia Zwick)

Fehler nicht wiederholen - Ehemalige Gastarbeiter berichten, wie schwer ihnen das Deutschlernen fiel und was sie über die aktuellen Angebote für Flüchtlinge denken (Kemal Hür)

Eine Sendung mit Hörerbeteiligung - Telefon: 00 800 – 44 64 44 64

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk