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StartseiteKulturfragenWie viel Moral braucht die Architektur?27.04.2008

Wie viel Moral braucht die Architektur?

Der Architekt Ingenhoven kritisiert Planung von Prestigegebäuden in Unrechtsregimen

Nordvietnam, Libyen, China - in einer Reihe nicht demokratisch regierter Länder stehen deutsche Architekten zur Zeit hoch im Kurs. Im Auftrag der chinesischen Regierung baut der Frankfurter Architekt Albert Speer zur Zeit ein ganzes Stadtviertel.

Moderation: Stefan Koldehoff

Moral am Bau? Das neue Nationaltheater in Peking (AP)
Moral am Bau? Das neue Nationaltheater in Peking (AP)

Anderswo entstehen Regierungsbauten und Prestigegebäude, für die die Pläne in Berlin, München oder Hamburg gezeichnet wurden. Einer der schärfsten Kritiker dieser Entwicklung ist der Düsseldorfer Architekt Christoph Ingenhoven.

Sein Büro, das weltweit zu den derzeit gefragtesten zählt, zeichnet unter anderem verantwortlich für das neue Lufthansa-Gebäude am Frankfurter Flughafen und für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof, der unterirdisch entstehen soll. Für Ingenhoven ist Architektur zweifellos auch eine moralische Angelegenheit - und das teilt er seinen Kollegen, die keine Bedenken hinsichtlich ihrer Auftraggeber haben, auch bei jeder Gelegenheit mit.

Das vollständige Gespräch mit Christoph Ingenhoven können Sie mindestens bis zum 27. September 2008 in unserem Audio-On-Demand-Player hören.

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