Wissenschaft im Brennpunkt - Auslese

 

Was sich zu lesen lohnt

Wegweiser zu empfehlenswerten Wissenschaftsbüchern
Wegweiser zu empfehlenswerten Wissenschaftsbüchern (AP)

Wissenschaft allgemeinverständlich, sogar unterhaltsam aufzubereiten ist eine hohe Kunst. Beispiele dafür diskutieren drei Wissenschaftsjournalisten von "Forschung aktuell" in der "Auslese". Die Rezensenten Dagmar Röhrlich, Michael Lange und Ralf Krauter sind selten einer Meinung und nehmen nie ein Blatt vor den Mund. Das Ergebnis: Eine lebhafte Diskussion darüber, was sich zu lesen lohnt. 

Privatsphäre war gestern. Im Zeitalter von Smartphones, Social Media und flächendeckender Videoüberwachung sind wir alle gläserne Bürger geworden. Ständig hinterlassen wir digitale Spuren, die Rückschlüsse auf unsere Bewegungsmuster, Freundeskreise, Vorlieben und Ansichten erlauben. Fachleute für Datenanalyse erstellen daraus per Mausklick komplette Persönlichkeitsprofile, die Geheimdiensten und Geschäftemachern ihre Arbeit erleichtern. Mit Hilfe immer cleverer Algorithmen versuchen Big-Data-Experten, unser Verhalten berechenbar und damit vorhersagbar zu machen. Welches Maß von Kontrolle und Manipulation ist heute schon technisch machbar? Aktuelle Sachbücher gehen dieser Frage auf den Grund. Was sich zu lesen lohnt, verrät das Sachbuchtrio des Deutschlandfunks in der aktuellen Sendung.

In regelmäßigen Abständen präsentiert die Redaktion "Forschung aktuell" mit der "Auslese" lesenswerte Neuerscheinungen, scheut sich aber auch nicht vor dem Verriss. Bisherige Sendungen finden Sie in der unten stehenden Liste.

 

16.03.14: Das Rätsel Mensch

 

13.10.13: Wilde Zeiten, kluge Köpfe

07.07.13: Klimapolitik in der Sackgasse

17.03.13: Schöne neue Biologie


16.12.12: Die Erklärung der Welt

14.10.12: Quanten, Quarks und Quasiteilchen

17.06.12: Science und Fiction

25.03.12: Die Rückkehr der Seuchen


18.12.11: Vergangenheit in neuem Licht

16.10.11: Von Galaxien und Gottesteilchen

26.06.11: Wissen fürs Handgepäck

27.03.11: Im Reich der Moleküle


12.12.10: Von Medizinern und Menschen

10.10.10: Einer für alle, alle für einen

11.07.10: Von Flüssen und Meeren

25.04.10: Denken, fühlen, handeln


13.12.09: Forschung und Dichtung

18.10.09: Die Ohnmacht des Erbguts

28.06.09: Das große Schwarze

22.03.09: Was bringt die Zukunft



07.12.08: Bildung zwischen Buchdeckeln

19.10.08: Darwins Erben

15.06.08: Ganz heiß

06.04.08: Großes Einmaleins



02.12.07: Lesestoff für Schlauberger

14.10.07: Das Böse in uns

24.06.07: Wissenschaft durch die Hintertür

04.03.07: Vom Urknall zur Stringtheorie



10.12.06: Gott und die Welt

08.10.06: Neues von der Frankfurter Buchmesse

18.06.06: Energie für die Zukunft

26.03.06: Evolution des Menschen



23.10.05: Lebende Leichen und gekaufte Nobelpreise

Wissen

Ebola-ImpfstoffDer Wettlauf gegen das Virus

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Einen Impfstoff gegen Ebola hätte es längst geben können. Wissenschaftler haben schon vor Jahren vielversprechende Mittel entwickelt. Aber die Zulassungsstudien dauern Jahre und sind sehr teuer - deshalb wurden sie nicht durchgeführt. Das will die Weltgesundheitsorganisation jetzt im Eilverfahren nachholen.

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Nanoteilchen werden bereits in Süßwasser-Gewässern gefährlich

Plastik-Nanoteilchen behindern die Entwicklung von Algen und Wasserflöhen in Flüssen und Seen. Das fanden niederländische Gewässerforscher heraus, als sie erstmals die Auswirkungen von Nanopartikeln auf Süßwasserlebewesen untersuchten. Die Umweltforscherin Ellen Besseling warnte im DLF, die winzigen Teilchen hätten "möglicherweise ähnliche Effekte wie Asbest-Partikel".

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