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StartseiteJazzFactsDie Kompositorik des Pianisten Benjamin Schaefer19.01.2017

Wo der Klang zum Gespräch wirdDie Kompositorik des Pianisten Benjamin Schaefer

Die Verbindung von komponierten Werken und strukturierter Improvisation gestalten den Rahmen für Benjamin Schaefers musikalisches Gespräch: Mit seinem Quintett Quiet Fire hat er im Studio des Deutschlandfunks eine gleichnamige CD produziert.

Von Jana Heinlein

Ein Flügel im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)
Der Pianist Benjamin Schaefer hat seine CD im Deutschlandfunk produziert. (Deutschlandradio / Ellen Wilke)

Ihm gelingt in diesem Ensemble eine lyrische Gruppenkonversation voll überraschender Momente und erzählerischer Intimität. Mit Harfenistin Kathrin Pechlof, Saxofonist James Wylie, Kontrabassist Igor Spallati und Schlagzeuger Max Andrzejewski hat er sich vier herausragende Persönlichkeiten des europäischen Jazz an die Seite geholt.

Benjamin Schaefer gehört längst zu denjenigen Stimmen des europäischen Jazz, denen es gelingt, eine eigene musikalische Identität zu entwickeln. Mit seinen eindringlichen, poetischen und zugleich unangepassten Kompositionen schafft er eine ganz eigene Klangfarbe für das Jazzpiano.

Quiet Fire wandelt auf Pfaden durch musikstilistische Mischvegetationen, wo es viel zu entdecken gibt - zwischen romantischer Poesie und abstraktem Experiment, zwischen Gespräch und Gesang, Musik und Erzählung, Kompositionskunst und feinsinniger Spontaneität.

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