Samstag, 18.11.2017
StartseiteDas WochenendjournalVerzweiflung statt Mutterglück11.11.2017

WochenbettdepressionenVerzweiflung statt Mutterglück

Emotionale Leere, Verzweiflung und Selbsthass: Wenn Mütter nach der Geburt ihres Kindes nicht das erwartete Glück und die Liebe für ihr Baby verspüren, folgen Schuldgefühle und Scham. Wochenbettdepressionen werden noch immer verharmlost oder gar nicht erst thematisiert.

Von Judith Dauwalter

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Gudrun und Lisa Weikert sitzen im Café. (Deutschlandradio / Judith Dauwalter)
Gudrun und Lisa Weikert im Café (Deutschlandradio / Judith Dauwalter)

Und das, obwohl jede zehnte Mutter in den ersten vier bis sechs Wochen nach der Geburt erkrankt und auch Promis wie Hayden Panettiere oder Victoria Beckham ihr Leid öffentlich gemacht haben.

Aber langsam gibt es mehr Aufklärung und Sensibilität: Judith Dauwalter hat eine interdisziplinäre Gruppe getroffen, die eine präventive Untersuchung für alle Mütter entwickelt. Sie hat beobachtet, wie Schwangere trotz psychischer Vorerkrankung sicher durch das Wochenbett kommen können.

Susanne Simen sitzt am Schreibtisch in ihrem Arztzimmer, sie leitet die Mutter-Kind-Tagesklinik und -Ambulanz am Nürnberger Klinikum Süd. (Deutschlandradio / Judith Dauwalter)Susanne Simen leitet die Mutter-Kind-Tagesklinik und -Ambulanz am Nürnberger Klinikum Süd (Deutschlandradio / Judith Dauwalter)

Und sie hat in einer Mutter-Kind-Klinik eine junge Frau begleitet, die nach einer schweren Krise wieder das Lachen gelernt hat.

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