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StartseiteEssay und DiskursZwischen Dokumentation und Inszenierung25.02.2018, 09:30 Uhr

Zeitgeschichte im MuseumZwischen Dokumentation und Inszenierung

Historische Ausstellungen liegen im Trend. 500.000 Besucher im Jahr sind für die großen Museen keine Ausnahme. Das Publikum erwartet Orientierung und gute Unterhaltung.

Von Monika Boll

Ein Flüchtlingsboot aus dem Mittelmeer ist im Haus der Geschichte in Bonn in der wiedereröffneten Dauerausstellung zu sehen. (picture alliance / Henning Kaiser/dpa)
Ein Flüchtlingsboot aus dem Mittelmeer ist im Haus der Geschichte in Bonn in der wiedereröffneten Dauerausstellung zu sehen. (picture alliance / Henning Kaiser/dpa)

Das bedeutet gestalterische Herausforderungen für die Museen. Manches hierbei ist fragwürdig, sogar ein Flüchtlingsboot kann heute als museabel gelten. Insgesamt zeigt die Entwicklung jedoch, wie Bündnisse zwischen Bildung und Unterhaltung aussehen können.

Monika Boll beleuchtet in ihrem Essay Erwartungen und Haltungen bei Besuchern, Ausstellungsmachern, der Geschichtswissenschaft und Politik.

Monika Boll ist Philosophin, Autorin und Kuratorin. Für das Jüdische Museum Frankfurt kuratierte sie 2014 die Ausstellung: "Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht".

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