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StartseiteNachrichten vom 30.11.2016Uhl fordert geregelte Einfuhr türkischer Waren in die EU

Zeitung Uhl fordert geregelte Einfuhr türkischer Waren in die EU

Die türkische Staatsflagge weht neben der Europafahne. (picture alliance / dpa / Matthias Schrader)Die türkische Staatsflagge weht neben der Europafahne. (picture alliance / dpa / Matthias Schrader)

Der außenpolitische Experte der CSU, Uhl, hält im Streit mit der Türkei wirtschaftspolitische Maßnahmen für sinnvoll.

Uhl sagte im Deutschlandfunk, man solle überlegen, die Einfuhr türkischer Waren in die EU zu regeln. Das Leistungsbilanzdefizit des Landes sei hoch, Präsident Erdogan sei dringend auf ausländisches Kapital angewiesen und daher in einer sehr schwachen Position. Der CSU-Politiker sagte, die Drohungen Erdogans, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen, zeigten die Hilflosigkeit des türkischen Präsidenten.

Zu den Äußerungen von Bundeskanzlerin Merkel, bei den Beitrittsverhandlungen keine weiteren Kapitel zu eröffnen, meinte Uhl, dies habe sie mit Rücksicht auf die SPD erklärt. Für die Union sei klar, dass die Türkei weder heute noch morgen Vollmitglied werde. Man wolle eine privilegierte Partnerschaft. Es sei für die SPD an der Zeit, sich von dieser Lebenslüge zu verabschieden.

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