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StartseiteMarkt und Medien"Von Vielfalt kann keine Rede mehr sein"29.03.2014

Zeitungsmarkt in NRW"Von Vielfalt kann keine Rede mehr sein"

Die Westdeutsche Zeitung hat angekündigt, ihre Redaktion halbieren zu wollen. Eine Sparmaßnahme, die typisch ist für den kriselnden Zeitungsmarkt, sagt Horst Röper vom Dortmunder Formattinstitut. Verlage würden immer findiger bei der Suche nach neuen Finanzquellen, wie auch eine Aktion des Handelsblattes zeigte.

Brigitte Baetz im Gespräch mit Horst Röper

Düsseldorfer Ausgaben der Westdeutschen Zeitung (dpa/picture alliance/Federico Gambarini)
Düsseldorfer Ausgaben der Westdeutschen Zeitung (dpa/picture alliance/Federico Gambarini)
Weiterführende Information

Zeitungen - Punkten mit Lokalkolorit (Deutschlandfunk, Markt und Medien, 8.2.2014)

Presse - Das Modell Tageszeitung ist tot (Deutschlandfunk, Markt und Medien, 8.3.2014)

Das Düsseldorfer Wirtschaftsblatt musste sich den Vorwurf von Verquickung von redaktionellen und werblichen Inhalten gefallen lassen. Persönlichkeiten konnten sich ein Porträt über sich selbst kaufen und prominent auf der dritten Seite erscheinen. Damit hat sich das Blatt in einem Grenzbereich bewegt, meint Röper.

Viele Verlage riskierten mittlerweile diese Grenzverletzung, um Geld zu verdienen. Das sei gefährlich für den Journalismus.

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens fünf Monate in unserem Audio-Bereich nachhören.

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