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Seit 01:10 Uhr Hintergrund
StartseiteKultur heute"Eine neue, existenziellere Poesie geschaffen"17.02.2017

Zum Tod von Jannis Kounellis"Eine neue, existenziellere Poesie geschaffen"

Jannis Kounellis galt wie auch Joseph Beuys als Vertreter der sogenannten Arte Povera - der ärmlichen Kunst, die mit einfachen Materialien arbeitete. Damit wollte er sich nach dem Zweiten Weltkrieg von den "großen Materialien" distanzieren, sagte der Kunsthistoriker Wulf Herzogenrath im DLF - denn die waren zuvor politisch missbraucht worden.

Wulf Herzogenrath im Gespräch mit Michael Köhler

Der Künstler und Arte Povera-Mitbegründer Jannis Kounellis bei einer Pressekonferenz in Mexiko. (imago/Xinhua)
Der Künstler und Arte Povera-Mitbegründer Jannis Kounellis ist tot. (imago/Xinhua)
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"Lasst uns die Utopien begraben - und andere aufbauen", sei das Motto der Arte-Povera-Künstler gewesen, so Herzogenrath. Sie wollten mit anderen Materialien auf das Einfache, die wirklich wichtigen Fragen zurückkommen. Jannis Kounellis war am Donnerstag mit 80 Jahren in Rom gestorben.

Der Kurator und Kunsthistoriker Wulf Herzogenrath; Aufnahme vom Dezember 2014 (dpa)Wulf Herzogenrath (dpa)Der Kurator und Kunsthistoriker Wulf Herzogenrath war u.a. Direktor des Kölnischen Kunstvereins, der Kunsthalle Bremen sowie der Sektion Bildende Kunst der Berliner Akademie der Künste. Seit 2012 lebt er als Pensionär und freier Kurator in Berlin.

Das gesamte Gespräch können Sie sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

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