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StartseiteLänderzeitVon Rückkehrhilfen bis zu Zwangsmaßnahmen03.02.2016

Zur Abschiebepraxis der BundesländerVon Rückkehrhilfen bis zu Zwangsmaßnahmen

Mehr Menschen als je zuvor haben 2015 Asyl in Deutschland gesucht. Die meisten stammen aus Syrien oder anderen Kriegs- und Krisengebieten. Rund 442.000 Erstanträge auf Asyl wurden gestellt. Aus der Politik wächst der Druck, möglichst schnell über Asylanträge zu entscheiden und bei Ablehnung möglichst zügig abzuschieben.

Von Dörte Hinrichs und Michael Roehl

Das Bild zeigt, wie die Flüchtlinge von der Gangway in die weiße Maschine steigen. Zwei Polizisten überwachen das Ganze. (Patrick Seeger / dpa)
Sammelabschiebung abgelehnter Asylbewerber: Die Bundesländer verfahren bei der Rückführung uneinheitlich. (Patrick Seeger / dpa)

Dabei gibt es bei den Bundesländern große Unterschiede: Rheinland-Pfalz etwa setzt eher auf Freiwilligkeit, während andere Länder die Zahl der Abschiebungen deutlich erhöhen.

Doch nicht jeder abgelehnte Asylantrag führt automatisch dazu, dass Betroffene Deutschland verlassen. Viele rechtliche Hürden verzögern eine Rückkehr ins Heimatland oder verhindern sie ganz.

Lassen sich die Forderungen aus der Politik also kaum eins zu eins in die Praxis umsetzen? Warum entscheiden sich Bundesländer für ganz unterschiedliche Wege bei der Rückführung abgelehnter Asylbewerber? Und wo gibt es angesichts täglich neuer Flüchtlinge Handlungsbedarf?

Diskutieren Sie mit. Rufen Sie kostenfrei an: Tel. 00 800 4464 4464 oder schreiben Sie eine E-Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de

Studiogäste:

  • Margit Gottstein, Staatssekretärin im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen in Rheinland-Pfalz
  • Prof. Albert Scherr, Soziologe und Migrationsforscher an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
  • Uwe Lübking, Beigeordneter und Sozialexperte beim Deutschen Städte- und Gemeindebund
  • Dagmar Dahmen, stellv. Leiterin der Amtes für Öffentliche Ordnung und Leiterin der Ausländerbehörde der Stadt Köln

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