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StartseiteDas FeatureZurückgepfiffen10.04.2012

Zurückgepfiffen

Gefährden Steuerfahnder den Wirtschaftsstandort?

Weil sie ihren Job allzu gut machten, verloren hoch qualifizierte Frankfurter Steuerfahnder ihren Arbeitsplatz. Sie hatten eine Großbank bei der Steuerhinterziehung ertappt und entdeckt, dass einige Banken vermögenden Kunden beim Steuerbetrug halfen, sie fanden verdeckte Parteispenden großer Wirtschaftsunternehmen und entdeckten den hessischen Nukleartransfer nach Pakistan.

Von Tita Gaehme

Ein Sparschwein mit der Aufschrift "Schwarzgeld" (picture alliance / dpa)
Ein Sparschwein mit der Aufschrift "Schwarzgeld" (picture alliance / dpa)

Offensichtlich sah der hessische Regierungsapparat den Wirtschaftsstandort bedroht und reagierte mit einer Amtsverfügung, die Steuerbetrug erleichterte. Nach ihrer Kritik und Veröffentlichung dieser dubiosen Verflechtungen von Politik und Finanzwelt erklärte ein inzwischen dafür gerichtlich verurteilter Psychiater die Steuerfahnder wegen einer "erheblichen Anpassungsstörung" oder "paranoid-querulatorischen Entwicklung" auf Lebenszeit für dienstunfähig.

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