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Seit 06:00 Uhr Nachrichten
StartseiteKulturfragenZwischen Heldenepos und Geschichtstreue07.04.2013

Zwischen Heldenepos und Geschichtstreue

Wie viel Wahrheit über Krieg und NS-Zeit kann ein inszenierter Spielfilm enthalten?

In Deutschland wurde der Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" hymnisch gelobt - als Fernseereignis, und als neue, letzte Chance, den Dialog über den Zweiten Weltkrieg über mehrere Generationen hinweg zu führen. In Polen dagegen wurde heftig gegen den Film protestiert, weil polnische Partisanen praktisch durchweg als Antisemiten dargestellt sind.

Andreas Wirsching im Gespräch mit Karin Fischer

Der TV-Film "Unser Mütter, unsere Väter" wurde in Polen und Deutschland unterschiedlich wahrgenommen (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
Der TV-Film "Unser Mütter, unsere Väter" wurde in Polen und Deutschland unterschiedlich wahrgenommen (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Wie viel Wahrheit über Krieg und Nationalsozialismus kann ein auch dramaturgisch als "Heldenepos" inszenierter Spielfilm enthalten? Und wie hat sich, 80 Jahre nach der sogenannten Machtergreifung, der Blick auf Hitler und die Rezeptionsgeschichte der NS-Zeit verändert?

Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München, hat vor allem über die Geschichte der Weimarer Republik und über Kommunismus, Faschismus und Nationalsozialismus zwischen 1918 und 1945 gearbeitet. Das ifz erforscht außerdem die noch unterbelichteten Fragen nach der "Feinstruktur" des Nazi-Regimes. Ein Mitarbeiter des Instituts war als historischer Fachberater bei "Unsere Mütter, unsere Väter" engagiert. Karin Fischer hat Andreas Wirsching zur NS-Geschichte und zum Film befragt.


Das gesamte Gespräch können Sie in unserem Audio-on-Demand-Bereich bis einschließlich 07.08.2013 nachhören.

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