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StartseiteEssay und Diskurs„Alle wissen es, aber alle halten den Mund.“24.06.2018, 09:30 Uhr

Zwischen Kunst und Politik„Alle wissen es, aber alle halten den Mund.“

Fernando Solanas brachte es bereits mit seinem ersten langen Dokumentarfilm ,La Hora de los Hornos’ 1968 zu Weltruhm. Seine Kritik am Neokolonialismus in Argentinien und Lateinamerika traf den Nerv jener Generation, die in vielen Ländern gegen Ausbeutung und autoritäre Gesellschaftsstrukturen rebellierte.

Fernando Solanas im Gespräch mit Peter B. Schumann

Fernando E. Solanas steht vor Palmen bei den Cannes Filmfestspielen 2015 (imago stock & people)
Der argentinische Filmemacher und Politiker Fernando Solanas (imago stock & people)

Neben vielfach ausgezeichneten Dokumentar- und Spielfilmen hat Solanas sich Anfang der 90er-Jahre aktiv in die Politik eingemischt. Er wurde Parlamentsabgeordneter und ist heute Senator einer linken Oppositionspartei. Keinem anderen lateinamerikanischen Regisseur ist es gelungen, sein gesellschaftliches Engagement sowohl in praktische Politik wie in ein herausragendes filmisches Werk umzusetzen. Der Spagat zwischen Kunst und Politik ist Thema eines Gespräches, das Peter B. Schumann mit Solanas am Rande der Berlinale 2018 geführt hat.

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