• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 10:05 Uhr Gottesdienst
StartseiteKontroversWie beteiligt sich Deutschland am Kampf gegen den IS?30.11.2015

Zwischen Terror-Angst und BündnispflichtWie beteiligt sich Deutschland am Kampf gegen den IS?

Tornados , Tankflugzeuge und Fregatte. Das sind die Stichworte, auf die sich die Große Koalition in ihrer Hilfszusage an Frankreich bereits verständigt hat. Die Bundeswehr wird sich also am Kampf gegen den IS beteiligen. Dieses Versprechen konnte Frankreichs Staatspräsident Hollande der Kanzlerin entlocken. War diese Art der Solidarität jetzt schlicht geboten, vielleicht sogar überfällig?

Moderation: Bettina Klein

Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande vor einer Pressekonferenz in Berlin. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Hollande vor einer Pressekonferenz in Berlin. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Am Dienstag entscheidet das Kabinett, danach wird es eine Bundestagsentscheidung geben müssen. Union und SPD  sind dafür, die Grünen noch unentschieden, die Linkspartei dagegen. Soweit das Simmungsbild, wie es sich im Moment im Parlament abzeichnet.

Kündigt sich nun die lange vermisste Koalition gegen den sogenannten Islamischen Staat auch in Europa an? Was ist andererseits dran an dem  Argument,  der Terrorismus lasse sich militärisch nicht besiegen? Oder auch: "Wir dürfen uns nicht an Militäreinsätzen beteiligen, weil dies die Anschlagsgefahr in Deutschland erhöht?"  

Unsere Gesprächsgäste:

  • Jan van Aken, MdB, Die Linke, außenpolitischer Sprecher der Fraktion
  • Elmar Brok, MdEP, EVP, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschußes
  • Markus Kaim, Stiftung Wissenschaft und Politik, Mitglied der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail: Tel. 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) und kontrovers@deutschlandfunk.de

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk