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StartseiteMusikjournalFolgen der NS-Herrschaft für die Musikkultur aufarbeiten29.01.2018

10 Jahre Zentrum für Verfemte MusikFolgen der NS-Herrschaft für die Musikkultur aufarbeiten

Mit der Gründung des Zentrums für verfemte Musik sollte Studierenden ermöglicht werden, sich gezielt mit verfolgten Komponisten zu beschäftigen, sagte der Leiter des Zentrums Volker Ahmels im Dlf. Ein weiteres Ziel sei es, dass die Musik der Komponisten wieder in den Konzertbetrieb aufgenommen werde.

Volker Ahmels im Gespräch mit Jochen Hubmacher

Sebastian (r) und Arkadiusz Godziski aus Polen proben am 23.01.2018 in der Hochschule für Musik und Theater (HMT) in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) ein Stück von Paul Hermann.  (picture alliance/dpa - Bernd Wüstneck)
Proben für den Festtag zum zehnjährigen Bestehen des Zentrums für Verfemte Musik (picture alliance/dpa - Bernd Wüstneck)
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Am Zentrum für Verfemte Musik an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock werde sich um das Schicksal und die Wiederaufführung von Werken physisch verfolgter Komponisten bemüht. Des Weiteren werden auch Lebensgeschichten von verfolgten Musikern und Exilmusikern berücksichtigt. "Das ist natürlich ein sehr, sehr großes Spektrum", so der Pianist und Musikpädagoge Volker Ahmels. Inzwischen rückten Werke dieser Komponisten wieder verstärkt in den Fokus, so Ahmels. Doch betonte er, dass man mit der Aufarbeitung noch längst nicht am Ende sei.

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