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100 Millionen EuroDeutschland unterstützt palästinensische Wirtschaft

Der Leiter des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, Oliver Owcza, mit Ministerpräsident Mohammed Schtaje. (www.imago-images.de)
Der Leiter des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah, Oliver Owcza, mit Ministerpräsident Mohammed Schtaje. (www.imago-images.de)

Deutschland unterstützt in den kommenden zwei Jahren neue Projekte in der palästinensischen Wirtschaft mit 100 Millionen Euro.

Ziel sei es unter anderem, die Folgen der Pandemie abzumildern und jungen Menschen eine gute Ausbildung zu ermöglichen, hieß es in einer Mitteilung des deutschen Vertretungsbüros in Ramallah. Außerdem sollen Gemeinden bei Verwaltungsreformen unterstützt werden. Die palästinensische Seite wurde durch Ministerpräsident Schtaje von der Autonomiebehörde in Ramallah im Westjordanland vertreten. Erst im Mai hatte Deutschland humanitäre Hilfe für den Gazastreifen in Höhe von rund 40 Millionen Euro angekündigt.

Damals hatte die im Gazastreifen herrschende Terrororganisation Hamas Israel mit Raketen beschossen, Israel reagierte seinerseits mit Luftangriffen. Das Geld soll bei der humanitären Versorgung der Zivilbevölkerung helfen.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.