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30 Jahre Deutsche EinheitDGB kritisiert immer noch geringere Löhne im Osten

DGB-Bundesvorsitzender Reiner Hoffmann  (picture alliance/Paul Zinken/dpa)
DGB-Bundesvorsitzender Reiner Hoffmann (picture alliance/Paul Zinken/dpa)

Der Deutsche Gewerkschaftsbund sieht in den 30 Jahren seit der deutschen Wiedervereinigung nicht nur Erfolge.

DGB-Chef Hoffmann beklagte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung", dass Menschen in den ostdeutschen Bundesländern deutlich längere Arbeitszeiten und deutlich geringere Löhne hätten. Das vertrage sich nicht mit der angestrebten Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen. Das Problem liege unter anderem darin, dass die Tarifbindung im Osten niedriger sei als im Westen. Viele Arbeitgeber weigerten sich, einem Arbeitgeberverband beizutreten. Hoffmann betonte, der Gesetzgeber könne Tarifverträge für allgemein verbindlich erklären, wenn sich die Situation nicht ändere.

Diese Nachricht wurde am 16.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.