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StartseiteForschung aktuellWissen, was wichtig wird - unser Motto seit 198903.04.2019

30 Jahre Forschung aktuellWissen, was wichtig wird - unser Motto seit 1989

Seit dem 3. April 1989 heißt es im Deutschlandfunk täglich um 16:35 Uhr: Zeit für Wissenschaft. Zusammen mit ihren Wochenendablegern "Computer und Kommunikation" und "Wissenschaft im Brennpunkt" zählt "Forschung aktuell" zu den führenden deutschsprachigen Wissenschaftssendungen.

Von Ralf Krauter

Redakteur Gerd Pasch im Sendungsstudio (Schwarz-Weiß-Aufnahme)  (Deutschlandfunk)
Am Anfang stand eine Phase des Experimentierens mit radiophonen Formen der Wissenschaftsvermittlung. Hier im Studio: Gerd Pasch - einer der Redakteure und Moderatoren der ersten Stunde. (Deutschlandfunk)

Vor 30 Jahren ging das tägliche Wissenschaftsmagazin im Deutschlandfunk an den Start. Skeptiker bezweifelten damals, dass die kleine Redaktion täglich ausreichend Stoff finden würde für 25 Minuten Berichte, Reportagen, Interviews und Meldungen aus den Forschungseinrichtungen und Labors dieser Welt. Doch die Programmverantwortlichen vertrauten den Machern der ersten Stunde und gaben ihnen zwei existenzielle Dinge mit auf den Weg: einen eigenen Etat und weitgehende Freiheit. Beides hat sich ausgezahlt. 30 Jahre nach der Erstsendung ist "Forschung aktuell" laut Hörerumfragen eine der bekanntesten Sendungen im Deutschlandfunk. Die Redaktion zählt zu den führenden im deutschsprachigen Wissenschaftsjournalismus, ihre Mitarbeiter und Autoren erhielten zahlreiche Journalistenpreise.

Wie alles begann

"Wir berichten über das, was heute in der Wissenschaft passiert" – so steht es in der Gründungsurkunde von "Forschung Aktuell". Allerdings gab es anfangs nur wenige Forscher, die verständlich über ihre Ergebnisse sprechen konnten. Für die Mitarbeiter der ersten Stunde begann eine Phase des Experimentierens: Wie lassen sich komplexe Wissenschaftsthemen im Radio anschaulich vermitteln? Die Lernkurve war steil, die Professionalität wuchs rasch und die Wissenschaftsreporter mauserten sich von bloßen Dolmetschern für Forschungsergebnisse zu kritischen Begleitern der Wissenschaftslandschaft.

Sendungsvorbereitung im Studio  (Foto: Deutschlandfunk )Sendungsvorbereitung im Studio (Foto: Deutschlandfunk )

Seit Sendestart läuft "Forschung aktuell" fünf Tage pro Woche, von 16:35 bis 17:00 Uhr. Später kamen noch die Sendungen "Computer und Kommunikation" am Samstag und "Wissenschaft im Brennpunkt" am Sonntag hinzu.

Wo wir heute stehen

"Forschung aktuell" geht täglich auf Entdeckungsreise und liefert den Hörern einen bunten Strauß von Wissenswertem aus Naturwissenschaft, Technik und angrenzenden Wissensgebieten. Aus einer Vielzahl von Primärquellen wie Fachjournalen, Blogs und Online-Publikationen filtern wir jene Neuigkeiten heraus, die für eine breite Öffentlichkeit relevant sind. Egal ob es um die Entdeckung von Gravitationswellen geht, um den Streit über den Unkrautvernichter Glyphosat, um Abgasfilter für Dieselmotoren, Stammzelltherapien, Quantencomputer oder um die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz - wir erklären allgemeinverständlich, worum es geht, machen Entwicklungen und Erkenntnisprozesse transparent und verdeutlichen, welche Auswirkungen neue Technologien auf die Gesellschaft haben. Getreu unserem Motto: "Wissen, was wichtig wird".

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