Sonntag, 21.10.2018
 
Seit 09:30 Uhr Essay und Diskurs
StartseiteCorso"Chaotisch, laut, wild - aber völlig friedfertig" 26.09.2018

50 Jahre Essener Songtage"Chaotisch, laut, wild - aber völlig friedfertig"

Im September 1968 kamen rund 40.00 Besucher zu den Essener Songtagen, dem bis dahin größten Festival in Europa. Die Presse beklagte einen Exzess mit Lärm, Sex und Drogen. "Die Bürger konnten wenig mit den wild wirkenden Musiker anfangen", so Mitorganisator Detlev Mahnert im Dlf.

Detlev Mahnert im Corsogespräch mit Sören Brinkmann

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Das Plakat zu den Essener Songtagen von 1968. (Haus der Essener Geschichte /Stadtarchiv)
Plakat zu den Essener Songtagen von 1968 (Haus der Essener Geschichte /Stadtarchiv)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Vor 50 Jahren: Essener Songtage Der Trip nach Asnidhi

Liedgut aus dem Ruhrpott

1968 und die Popkultur Es lebe die Revolution!

50 Jahre Can Endlich anerkannt?

"Meiner Meinung nach war es ein chaotisches, lautes, wildes, aber völlig friedfertiges Fest." So blickt Detelev Mahnert heute zurück auf die Essener Songtage.

Mahnert war damals an der Organisation des Festivals beteiligt - und er hat ein Buch darüber geschrieben: "Zappa, Zoff und Zwischentöne". Es ist vor zehn Jahren, zum 40. Jubiläum der Songtage erschienen.

Vom 25. bis zum 29. September 1968 kamen rund 40.00 Besucher zum bis dahin größten Festival in Europa. An unterschiedlichen Orten in der Stadt gab es Musik-, aber auch Kabarett- und Diskussionsveranstaltungen. Deutsche Liedermacher standen ebenso auf der Bühne wie internationale Künstler.

Wir haben noch länger mit Detlev Mahnert gesprochen - hören Sie hier die Langfassung des Corsogesprächs

Heute ist das Festival fast in Vergessenheit geraten, was aus Mahnerts Sicht auch an der Berichterstattung lag: "Es gab einen großen Zoff durch einen durch kaum etwas belegten Bericht einer Tageszeitung, die das ganze Festival in Grund und Boden verrissen hat mit der Überschrift: 'Sauerei in einem Schweinestall'".

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk