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AbiturMinisterpräsident Seehofer plädiert für Rückkehr zu G9

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)
Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. (picture alliance / dpa / Michael Kappeler)

Das sogenannte Turboabitur innerhalb von acht Jahren ist nach wie vor umstritten. 2014 war in Bayern ein Volksbegehren für eine Rückkehr von G8 zu G9 gescheitert. Nun erwägt auch Ministerpräsident Horst Seehofer offenbar eine Rückkehr zum G9. Das würde bedeuten, dass Bayerns Schüler wieder neun Jahre zum Gymnasium müssen, bevor sie die Abiturprüfungen ablegen können.

Um Schüler schneller zum Abitur, ins Studium oder eine Ausbildung zu führen, wurde in den vergangenen 15 Jahren in fast allen Bundesländern das achtjährige Gymnasium (G8) eingeführt, statt bisher neun Jahren bis zur "Reifeprüfung" (G9) - alles gerechnet nach Ende einer vierjährigen Grundschulzeit.

Zuletzt aber gab es vielfach - auch wegen der Eltern- und Lehrerproteste gegen G8 - eine teilweise oder vollständige Rückkehr zum Regelabitur nach insgesamt 13 Schuljahren. Bayern prüft in diesem Schuljahr an mehreren Dutzend Gymnasien eine Rückverlängerung auf neun Jahre.

Eine Rückkehr zum G9 alter Prägung schließt die CSU-Landesregierung aber bisher aus. Nun hat Ministerpräsident Horst Seehofer offenbar seine Meinung geändert. Im Gespräch mit sagte Seehofer: "Wir haben eine Koalition mit dem Bürger, und die Bürger in Bayern wollen mehrheitlich G9."

(pg/tzi)

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