Die Nachrichten
Die Nachrichten

Absagen im Jahr 2020Schausteller befürchten wegen Corona ein Ende der Weihnachtsmarkt-Tradion

Der Weihnachtsmann und das Christkind eröffnen am 27.11.2014 den 580. Striezelmarkt in Dresden (Sachsen). (picture alliance / dpa / Arno Burgi)
Auch der Dresdner Striezelmarkt wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt (Archiv-Bild). (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Der Deutsche Schaustellerbund (DSB) warnt davor, dass die Absage der Weihnachtsmärkte in diesem Jahr der Adventstradition auf Dauer ein Ende setzen könnte.

DSB-Hauptgeschäftsführer Hakelberg sagte der Deutschen Presse-Agentur, wenn die Schausteller-Familienbetriebe die Coronavirus-Pandemie nicht überlebten, werde es "Weihnachtsmärkte, so wie wir sie kennen und lieben, zukünftig nicht mehr geben". Das weitreichende Verbot in diesem Jahr komme "in seiner Wirkung einem Berufsausübungsverbot gleich" und bedeute für die Mehrzahl der Vereinsmitglieder einen Ausfall sämtlicher Einnahmen, beklagte Hakelberg. Vielen drohe der Untergang.

Der DSB meint, dass Weihnachtsmärkte unter Corona-Bedingungen an frischer Luft möglich gewesen wären - "mit größeren Abständen, neuer Platzarchitektur, veränderter Angebotsstruktur und durchdachten Hygienekonzepten". Eigentlich eröffnen die Weihnachtsmärkte in diesen Tagen. In vielen Kommunen wurden sie aber wegen des hohen Infektionsgeschehens abgesagt, darunter der Christkindlesmarkt in Nürnberg und der Dresdner Striezelmarkt.

Diese Nachricht wurde am 21.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.