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ÄgyptenAbgeschobener Deutscher soll Islamist sein

Sie sehen Flugzeuge von Egypt Air am Flughafen von Kairo. (AFP / Khaled Desouki)
Der Flughafen Kairo (AFP / Khaled Desouki)

Bei einem aus Ägypten abgeschobenen Deutschen handelt es sich laut einem Medienbericht um einen mutmaßlichen Islamisten.

Nach Informationen des Südwestrundfunks ist der 23-Jährige aus Göttingen den Behörden bekannt und hatte Kontakte zur islamistischen Szene. Zudem soll es gegen ihn in der Vergangenheit ein Verfahren wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegeben haben. Die Staatsanwaltschaft in Celle erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur afp, man prüfe derzeit, ob Anhaltspunkte für Straftaten vorlägen.

Der Student mit deutschem und ägyptischem Pass war im Dezember bei der Einreise am Flughafen in Kairo festgenommen worden - laut ägyptischen Medienberichten wegen Terrorverdachts. Ihm wurde demnach vorgeworfen, sich der IS-Terrormiliz auf der Sinai-Halbinsel anschließen zu wollen. Inzwischen befindet er sich nach seiner Abschiebung wieder in Deutschland.

Ein 18-jähriger Deutscher aus Gießen ist noch im Gewahrsam der ägyptischen Behörden. Auch er wird beschuldigt, den IS zu unterstützen.