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StartseiteMusikjournalMusikalische Hoffnungszeichen zwischen Kriegstrümmern13.11.2017

Aeham Ahmads AutobiografieMusikalische Hoffnungszeichen zwischen Kriegstrümmern

Als Pianist in den Trümmern Syriens ist er übers Internet bekannt geworden: Aeham Ahmad. Der palästinensisch-syrische Musiker spielte im Flüchtlingslager Jarmuk. Nun ist seine Autobiografie erschienen, die vom Krieg in Syrien, der Flucht nach Europa und vor allem von der Liebe zur Musik erzählt.

Christoph Vratz im Gespräch mit Jochen Hubmacher

Der syrisch-palästinensische Musiker Aeham Ahmad, Träger des internationalen Beethovenpreises, spielt am 16.01.2016 in Köln (Nordrhein-Westfalen) Piano bei der Demonstration "Syrische Flüchtlinge sagen Nein zu den Übergriffen von Köln!". (picture alliance/dpa - Maja Hitij/dpa)
Inzwischen lebt der Pianist Aeham Ahmad mit seiner Familie in Deutschland. (picture alliance/dpa - Maja Hitij/dpa)
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"Jeder Schritt, der mit Musik zusammenhängt, ist in dieser Region zur Terrorzeit mit Lebensgefahr verbunden", erklärt unser Kritiker Christoph Vratz. Durch die zahlreichen bedrückend geschilderten Passagen, in denen der Wille zum Musizieren und die damit verbundene Lebensgefahr geschildert werde, habe das Buch eine "hohe Eindringlichkeit, große Plastizität und ist manchmal fast filmisch".

Aeham Ahmad: "Und die Vögel werden singen. Ich, der Pianist aus den Trümmern"
S-Fischer Verlag, 368 Seiten, 20 Euro.

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