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ÄthiopienUNO-Organisationen alarmiert über humanitäre Lage in Tigray

Flüchtlinge aus der äthiopischen Region Tigray kommen am Ufer des Flusses Tekeze-Setit auf sudanesischer Seite an. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Nariman El-Mofty)
Flüchtlinge aus der äthiopischen Region Tigray kommen am Ufer des Flusses Tekeze-Setit auf sudanesischer Seite an. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Nariman El-Mofty)

In einem gemeinsamen Appell warnen drei UNO-Organisationen vor einer Hungersnot in Äthiopien.

Mehr als 350.000 Menschen in der nördlichen Region Tigray lebten in katastrophalen Zuständen, erklärten die Welternährungsorganisation FAO, das Welternährungsprogramm WFP sowie das Kinderhilfswerk Unicef in Rom. Das sei die größte Zahl von Betroffenen in einem einzelnen Land seit einem Jahrzehnt.

Die Region Tigray ist Schauplatz von Kämpfen zwischen Rebellen und äthiopischen Regierungstruppen. Der andauernde Konflikt hat bereits Hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben und große Zerstörung angerichtet.

Diese Nachricht wurde am 11.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.