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AfD-SpendenskandalSchweiz gewährt Rechtshilfe

Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, bewirbt sich am 03.12.2017 beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland im HCC Hannover Congress Centrum in Hannover (Niedersachsen) mit einer Rede um das Amt der Beisitzer im Bundesvorstand. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa | Verwendung weltweit (dpa)
Wehrt sich gegen Vorwürfe: AfD-Fraktionschefin Alice Weidel. (dpa)

In der AfD-Spendenaffäre erhalten die deutschen Ermittler Unterstützung aus der Schweiz.

Die Staatsanwaltschaft Zürich erklärte, sie gebe einem Ersuchen nach Rechtshilfe aus Konstanz statt, weil der Sachverhalt auch Tatbestände nach Schweizer Recht erfülle. Man werde Zeugen anhören und Dokumente sicherstellen. Ob Beweismittel nach Konstanz übermittelt werden können, solle anschließend geprüft werden.

Gegen die AfD-Fraktionsvorsitzende Weidel und drei weitere Mitglieder ihres Kreisverbandes am Bodensee wird wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz ermittelt. Es geht um Spenden von einer Schweizer Pharmafirma. Spenden aus dem Nicht-EU-Ausland an deutsche Parteien sind illegal.