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AfghanistanBundesregierung verurteilt Anschlag der Terrormiliz IS mit zehn Toten

Ein kupferfarbenes Metallstück mit einem strukturierten Kopf, aus dem ein silbriger Draht ragt, steckt im Sand.  (dpa/ Markus Beck)
Eine Landmine in Afghanistan. Archivbild. (dpa/ Markus Beck)

Nach einem Anschlag der Terrormiliz Islamischer Staat auf Minenräumer in Afghanistan mit zehn Toten hat die Bundesregierung die Bluttat verurteilt.

Die Menschenrechtsbeauftragte Kofler sagte in Berlin, es handele sich um einen feigen Angriff auf Menschen, die täglich ihr Leben dafür einsetzten, das schreckliche Erbe des Kriegs zu beseitigen und ein normales Leben für alle wieder möglich zu machen. Die Bundesregierung rufe alle Akteure in Afghanistan auf, ihre Verpflichtungen nach dem humanitären Völkerrecht einzuhalten und das Personal zu schützen, erklärte Kofler. Zugleich sei aber auch klar, dass die Menschen dort jetzt dringend eine Waffenruhe brauchten.

Die Gewalt in dem Krisenstaat, aus dem bis September alle Nato-Truppen abziehen, war zuletzt eskaliert. Die militant-islamistischen Taliban eroberten heute einen weiteren Bezirk.

Diese Nachricht wurde am 09.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.