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AfghanistanKramp-Karrenbauer bei deutschen Soldaten in Masar-i-Scharif

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit Bundeswehrsoldaten in Masar-i-Scharif (Britta Pedersen/dpa-ZB)
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mit Bundeswehrsoldaten in Masar-i-Scharif (Britta Pedersen/dpa-ZB)

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer erwartet, dass der deutsche Einsatz in Afghanistan noch geraume Zeit dauern wird.

Bis die afghanischen Sicherheitskräfte alleine für Frieden sorgen könnten, sei es noch ein langer und schwieriger Weg, sagte sie bei einem Besuch des Bundeswehrstandorts im nordafghanischen Masar-i-Scharif. Es seien aber auch Fortschritte zu verzeichnen. So sei entgegen allen Ankündigungen die jüngste Präsidentschaftswahl friedlich verlaufen, meinte Kramp-Karrenbauer. Die Abstimmung sei allein durch afghanische Kräfte abgesichert worden, die auch von der Bundeswehr ausgebildet worden seien. - Der Wahlkampf und auch der Wahltag selbst waren allerdings von Gewalt überschattet. Afghanische Sicherheitskräfte sprachen dennoch von einem Erfolg, weil es den Taliban nicht gelungen sei, mit einem größeren Anschlag die Schlagzeilen zu beherrschen.

Der Bundestag hatte im März das Mandat für rund 1.200 deutsche Soldaten im Rahmen eines Nato-Einsatzes um ein weiteres Jahr verlängert.