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Afrika-CupSüdafrika reagiert empört auf Vergabe nach Ägypten

Ein südafrikanischer Fan bei der WM 2010 in Südafrika (imago sportfotodienst)
Ein südafrikanischer Fan bei der WM 2010 in Südafrika (imago sportfotodienst)

Der südafrikanische Fußballverband hat mit Unmut auf die Ablehnung seiner Bewerbung für die Austragung des Afrika-Cups 2019 reagiert.

Der Verband richtete eine offizielle Beschwerde an die afrikanische Konföderation CAF, die vergleichbar mit der UEFA in Europa ist. Nie seien Inspekteure der CAF im Vorfeld der Wahl nach Südafrika gekommen, außerdem sei eine Verlegung der Abstimmung um einen Tag nicht kommuniziert worden.

Südafrika verlor die Wahl im Exekutivkomitee der CAF gegen Ägypten mit 1:16, obwohl das Land durch die Austragung der WM 2010 über eine bessere Infrastruktur für Fußballturnier verfügen soll. Möglicher Hintergrund dieser deutlichen Entscheidung ist, dass Südafrika bei der Wahl zur Ausrichtung der WM 2026 für die nordamerikanische Bewerbung und gegen die Marokkos gestimmt hat.

Der Afrika-Cup musste neu vergeben werden, nachdem die CAF Kamerun die Austragung entzogen hatte. Das Turnier findet 2019 erstmals im Sommer statt, das Teilnehmerfeld ist von 16 auf 24 erweitert worden.