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AfrikaGeberländer sagen Hilfen von über 1,4 Milliarden Euro für Sahelzone zu

Eine Frau mit einem Kind an der Seite läuft durch eine trockene Landschaft im Osten des Sudan. (CARE/Sabine Wilke)
Eine Frau mit einem Kind im Sudan (CARE/Sabine Wilke)

Eine internationale Geberkonferenz hat zur Unterstützung der Länder der afrikanischen Sahelzone Hilfen von mehr als 1,4 Milliarden Euro zugesagt.

UNO-Generalsekretär Guterres sagte, die Region befinde sich an einem Tiefpunkt. Das UNO-Kinderhilfswerk Unicef erklärte, zunehmende Gewalt durch bewaffnete Konflikte und die Folgen der Corona-Pandemie hätten die Lage der Bevölkerung dramatisch verschlechtert.

Bundesaußenminister Maas sagte, mehr als 16 Millionen Menschen in der Region seien von Hunger bedroht. Er bezifferte Deutschlands Beitrag auf hundert Millionen Euro in den nächsten Jahren.

Die virtuelle Geberkonferenz für die Sahelzone fand auf Initiative Dänemarks, Deutschlands, der EU sowie der UNO statt.

Diese Nachricht wurde am 21.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.