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AfrikaSADC-Staatschefs besorgt über Lage in Mosambik - aber bisher ohne konkreten Plan

Aus dem Norden Mosambiks geflüchtete Frauen und Kinder stehen bei einer Versammlung zusammen.  (AFP)
Aus dem Norden Mosambiks geflüchtete Frauen und Kinder stehen bei einer Versammlung zusammen (AFP)

Die Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) hat mit Sorge auf die Terrorattacken in Mosambiks Nordprovinz Cabo Delgado reagiert.

Die sechs Staats- und Regierungschefs, die sich zu einer Konferenz in Mosambiks Hauptstadt Maputo getroffen haben, sagten, man wolle auf die Angriffe reagieren. Konkrete Angaben dazu gab es aber nicht; die weiteren Schritte sollen jetzt auf einem weiteren Krisengipfel Ende des Monats beraten werden.

Vorausgegangen waren wochenlange Angriffe auf die Stadt Palma im Norden von Mosambik. Mehr als zehn Tage lang hielten die Rebellen einen Teil des Stadtzentrums in ihrer Gewalt. Die Terrormiliz IS hat sich zu den Angriffen bekannt. In der Provinz Cabo Delgado kommt es immer wieder zu Überfällen islamistischer Rebellen. Dem UNO-Flüchtlingshilfswerk zufolge wurden bisher mehr als eine halbe Million Menschen vertrieben. Beobachter warnen vor einem Übergreifen des Terrors auf die Nachbarländer.

Diese Nachricht wurde am 09.04.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.