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AfrikaTropen sind keine CO2-Senken mehr

Regenwald in Kamerun (imago / Michael Runkel)
Regenwald in Kamerun (imago / Michael Runkel)

Im Jahresverlauf gelangt im tropischen Afrika heute deutlich mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre, als von der Vegetation gebunden wird.

Bisher galten die Tropen wegen ihrer ausgedehnten Waldflächen noch als Senken im globalen CO2-Kreislauf. Doch diese pauschale Annahme muss zumindest für Afrika revidiert werden. Das berichten britische Forschende im Fachmagazin "Nature Communications". Sie analysierten Satellitendaten aus den Jahren 2015 und 2016. Diese zeigen: Dichte Regenwälder wie etwa im Kongo absorbieren immer noch weit mehr CO2 als sie freisetzen. In anderen Regionen im westlichen und östlichen Afrika überwiegen aber die Emissionen.

Auf den gesamten Tropengürtel Afrikas gerechnet fällt die CO2-Nettobilanz ebenso positiv aus. Die Forscher gehen davon aus, dass der treibende Faktor dafür eine veränderte Landnutzung ist.